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Knall beim FC Luzern

FCL-Boss Marcel Kälin muss gehen

FCL-CEO Marcel Kälin steht unter Beschuss.

(Bild: jal)

Der «Blick» berichtet, dass FCL-CEO Marcel Kälin entlassen wird. Nach 569 Tagen im Amt, soll er vor Ostern die Kündigung erhalten. Der FCL reagiert und spricht von einer «Trennung im gegenseitigem Einvernehmen».

Wie der «Blick» berichtet, wird FCL-Chef Marcel Kälin entlassen. Der FCL reagiert mit einer Medienmitteilung auf diese Meldung und schreibt: «Marcel Kälin tritt mit sofortiger Wirkung von seiner Funktion als CEO des FC Luzern zurück. Interimistisch übernimmt Philippe Studhalter, Verwaltungsratspräsident der FC Luzern Holding AG, die Geschäftsführung. Der Verwaltungsrat hat die Suche nach einem neuen CEO eingeleitet.»

Nach eingehender Analyse seien der Verwaltungsrat der FC Luzern Holding AG und der CEO Marcel Kälin übereingekommen, sich im gegenseitigen Einvernehmen per sofort zu trennen. Der Verwaltungsrat bedankt sich bei Marcel Kälin für seine geleisteten Dienste. Kälin hatte seine Funktion am 1. Oktober 2016 aufgenommen. Der Verwaltungsrat hat die Suche nach einem neuen CEO eingeleitet. Bis die Nachfolge geregelt ist, führt Philippe Studhalter die Geschäfte des FC Luzern.

Die eine Entlassung zu viel?

Seit Marcel Kälin im Juni 2016 das Amt des Geschäftsführers übernommen hat, gab es immer wieder Gerüchte über die angeblich miese Stimmung auf der Geschäftsstelle. Es gab sehr viele Abgänge. Kälin erntete deshalb Anfang des Jahres von allen Seiten heftige Kritik.

Wie der «Blick» spekuliert, sei der grösste Fehler von Kälins Seite im Januar passiert. Damals wurde Medienchef Max Fischer entlassen, nachdem dieser seine Kündigung eingereicht hat. Nur: Bigboss Bernhard Alpstaeg akzeptierte die Kündigung Fischers nicht, der Hauptinvestor wollte mit dem Medienchef ein klärendes Gespräch führen. Doch Kälin hinterging Alpstaeg, kam ihm zuvor und Fischer musste umgehend seinen Schreibtisch räumen.

Hinweis: Um 14 Uhr wird der FC Luzern an einer Medienkonferenz weitere Fragen beantworten.

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