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Acht Jahre Gefängnis wegen Tötungsdelikt

Fall Hohenrain: 35-jähriger Mazedonier verurteilt

Der Fall von Hohenrain hat einen Täter: Das Kriminalgericht sprach einen 35-jährigen Mazedonier schuldig, einen brasilianischen Landwirtschaftspraktikanten erstochen zu haben. Der Fall gilt als unübersichtlich.

Im Fall Hohenrain wurde am Dienstagnachmittag das Urteil gefällt. Das Kriminalgericht sprach einen 35-jährigen Mazedonier wegen eventualvorsätzlicher Tötung schuldig, wie die «Luzerner Zeitung» berichtet. Der Mann soll rund acht Jahre ins Gefängnis.

Der Fall ist speziell, weil er als sehr unübersichtlich galt. Im August 2009 wurde ein 24-jähriger brasilianischer Landwirtschaftspraktikant in Hohenrain erstochen. Für das Tötungsdelikt in Frage kamen zwei Männer: Ein 30-jähriger Kosovare und ein 35-jähriger Mazedonier. Ausgelöst wurde der Streit von einem 25-jährigen Kosovaren, der bereits früher am Abend einen handgreiflichen Konflikt mit der Gruppe Brasilianer hatte und sich revanchieren wollte. Die Männer beschuldigten sich gegenseitig, zugestochen zu haben.

Neben der langjährigen Haftstrafe für den Haupttäter wurden die beiden Mittäter wegen Angriffs zu zweieinhalb, beziehungsweise dreieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt.

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