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Luzerner Nein-Komitee wächst

Erster Quartierverein wehrt sich gegen Bypass Luzern

Dominik Hertach (links) freut sich über den Zuwachs im Komitee Bypass Nein. (Bild: jal)

Das Obergrund-Quartier in Luzern bekämpft das Autobahnprojekt Bypass. Die Mitglieder des Quartiervereins haben den Beitritt zum Nein-Komitee gutgeheissen. Dort freut man sich über die zusätzliche Unterstützung.

Das Obergrund-Quartier sagt Nein zum Bypass Luzern: Mit klarer Mehrheit haben die Mitglieder des Stadtluzerner Quartiervereins an einer schriftlich durchgeführten Generalversammlung dem Beitritt zum Komitee Bypass Nein zugestimmt.

Dem Antrag stimmten 112 Mitglieder zu. 18 legten ein Nein ein, 18 weitere enthielten sich der Stimme, wie der Verein auf seiner Webseite schreibt. Das Quartier würde durch den Bypass vor allem während der Bauzeit stärker belastet. Denn ein Teil der Verkehrsströme wird phasenweise durch die Innenstadt geführt (zentralplus berichtete).

Komitee fordert Stadtrat zu kritischer Haltung auf

Der Quartierverein Obergrund ist der erste, der dem Komitee gegen den Bypass beitritt. Dieses wurde vergangenen Mai von 15 Verbänden und Organisationen gegründet (zentralplus berichtete). Und zeigt sich erfreut über den Zuwachs durch den Quartierverein.

«Es zeigt, dass der Unmut gegen das Mehrverkehrsprojekt Bypass bei der Bevölkerung gross ist», wird Sprecher Dominik Hertach in einer Mitteilung zitiert. Er hofft, dass weitere Quartiervereine dem Beispiel folgen werden. Zugleich fordert das Komitee, dass der Luzerner Stadtrat über die Bücher geht und seine zustimmende Haltung zum 1,8-Milliarden teuren Projekt überdenkt.

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