Eritreer via Drittländer zurückführen

Asylsuchende aus Eritrea, die in der Schweiz abgewiesen werden, sollen über einen Drittstaat in ihre Heimat zurückgeführt werden. Das will nach dem Ständerat auch der Nationalrat. Er hat eine entsprechende Motion angenommen.

Zurzeit können abgewiesene Personen aus Eritrea nicht in ihre Heimat zurückgebracht werden, weil Eritrea das ablehnt. Nun soll der Bundesrat ein Abkommen mit Transitländern aushandeln, welche die abgewiesenen Flüchtlinge dann aufnehmen sollen.

Zur Begründung der Motion hiess es, die abgewiesenen Eritreer seien oft auf Nothilfe angewiesen, wenn sie in der Schweiz blieben. Zudem würden andere Asylsuchende ungleich behandelt.

Quelle:swisstxt
Eritreer via Drittländer zurückführen
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