Dieb bedrängt Frau in Wohnung

Einbruch am helllichten Tag: 59-Jährige traumatisiert

Mitten am Tag plötzlich nicht mehr alleine zuhause – dieses Erlebnis macht einer 59-jährigen Frau zu schaffen. (Bild: Adobe Stock)

Eine 59-jährige Frau aus Aesch hat einen traumatischen Einbruch hinter sich. Ein unbekannter Mann drang am helllichten Tag in ihre Wohnung ein.

Am besagten Sonntagnachmittag standen vor dem Bauernhaus, in dem die 59-jährige Frau wohnt, mehrere geparkte Autos. Das hielt den Einbrecher aber nicht davon ab, in die Wohnung der Frau einzudringen. Plötzlich stand er vor ihr. Sie erstarrte.

Der Täter war ein 170 bis 175 cm grosser Mann mit schwarzen Haaren, weissem Hemd und vielen Silberketten, beschreibt ihn die Frau gegenüber der «Luzerner Zeitung» – «er war behängt wie ein Christbaum.» Die Frau forderte den Dieb auf, die Wohnung zu verlassen. Doch dieser forderte Geld von ihr und drängte sie in die Küche. Auch dank des Knurrens ihres Hunds konnte sie fliehen.

Frau nach Einbruch in Aesch traumatisiert

Geld fand der Einbrecher darum keins. Doch stahl er eine Kamera, bevor er seelenruhig wieder aus dem Haus heraus und an der geflüchteten Frau vorbeispazierte und in einem dunklen Kombi mit ungarischem Kennzeichen davonfuhr. Der Mann ist immer noch flüchtig, bestätigt die Luzerner Polizei.

Die 59-Jährige hat seither Angst, fühlt sich nicht mehr sicher, wie sie sagt. Weil sie fürchtet, dass der Täter zurückkehren könnte, schliesst sie nun stets die Wohnungstür ab – insbesondere auch, wenn sie zuhause ist.

Solltest du je selbst in eine derartige Situation geraten, hat die Luzerner Polizei zwei Ratschläge für dich: Vermeide den Kontakt mit Täterinnen. Und alarmiere sofort die Polizei.

Verwendete Quellen
  • Artikel in der «Luzerner Zeitung»
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