Gesamtes Team in Quarantäne

Ein Dutzend EVZ-Spieler mit Omikron-Variante infiziert

Das Eis in der Bossard Arena bleibt diese Tage leer. Zwölf EVZ-Spieler haben Corona, der Rest des Teams steckt in Quarantäne. (Bild: zvg)

Die positiven Corona-Fälle im Team des EV Zug mehren sich. Am Dienstag waren es noch sechs bestätigte Fälle, mittlerweile sind es bereits zwölf. Den Betroffenen geht es gut.

Eigentlich sollten die Spieler des EV Zug fleissig am Trainieren sein. Nach Neujahr stehen zwei Partien in der Meisterschaft an, darunter das Spitzenspiel gegen Fribourg. Doch die Garderobe des EVZ bleibt diese Tage leer. Der Zuger Kantonsarzt hat das gesamte Team in Quarantäne gesteckt, nachdem am Dienstag sechs positive Corona-Fälle bei Spieler bestätigt wurden (zentralplus berichtete).

Mittlerweile ist die Zahl der bestätigten positiven Fälle auf zwölf angewachsen. Mindestens ein Dutzend EVZ-Spieler befindet sich über Silvester demnach in Isolation. Dies bestätigt EVZ-Teamarzt Beat Schwegler gegenüber der «Luzerner Zeitung». Die betroffenen Spieler würden jedoch keine oder nur milde Symptome aufweisen.

Omikron-Variante ist schuld am Ausbruch

Wie Rudolf Hauri am Dienstag bestätigte, handle es sich bei den Fällen um die Omikron-Variante (zentralplus berichtete): «Diese Ausbrüche dürften durch die Omikron-Variante bedingt sein. Sie zeigen, wie schnell und breit sich Omikron trotz Impfung verbreiten kann», so Hauri. Die Impfquote im Team und Staff des EV Zug beträgt gemäss Angabe des Sportvereins 100 Prozent.

Angesteckt haben sich die EVZ-Akteure womöglich im Spiel gegen den HC Davos vom 22. Dezember. Bei den Davosern wurden nach Heiligabend gleich 17 Spieler positiv auf Corona getestet, was letztlich zur kurzfristigen Absage des traditionellen Spengler-Cups führte.

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