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Neues Siegerprojekt klar überlegen
Eichwald: Luzerner Stadtparlament entscheidet über Baurechtsvertrag

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Hier hat's Platz für gemeinnützigen Wohnungsbau: das Areal Eichwald im Besitz der Stadt Luzern. (Bild: jwy)

Die Überbauung des Areals beim Luzerner Eichwald nimmt die nächste Hürde. Am Montag stellte der Stadtrat die Einzelheiten des Baurechtsvertrags vor. Es ist der nächste Schritt in einem langwierigen Verfahren über den Zuschlag für das Areal. Das letzte Wort hat nun das Parlament.

Nun ist es endlich soweit. Nach jahrelangem hin und her wird die Stadt Luzern das Areal beim Luzerner Eichwald der Eisenbahner Baugenossenschaft (EBG) im Baurechtsvertrag übergeben. Die EBG hat sich in einem mühseligen Verfahren letztlich gegen die Genossenschaft SBL durchgesetzt.

In einem ersten Entscheid hatte noch die SBL den Zuschlag erhalten. Der Vergabeprozess musste indes nochmals wiederholt werden. Grund: Es gab gewichtige Bedenken und zu viele offene Fragen über die Art und Weise, wie der Stadtrat den Zuschlag für das Baurecht vergab. Das Parlament wies den Antrag deshalb an die Regierung zurück (zentralplus berichtete).

Siegerprojekt ist deutlich überlegen

Im Baurecht abgegeben wird das Areal der EBG für 70 Jahre zu einem jährlichen Mietzins von 130’000 Franken. Dies entspricht zwei Prozent des ermittelten Wertes des Bodens von rund 5,6 Millionen Franken. Eine Machbarkeitsstudie zeigt auf, dass auf dem Areal mit dem unter Denkmalschutz stehenden ehemaligen Salzlager insgesamt 7’012 Quadratmeter Wohn- und Gewerberaum errichtet werden kann. Realisierbar sind zirka 49 Wohnungen.

Das Projekt der EBG setzte sich im neuen Vergabeprozess deutlich gegen die im ersten Anlauf erfolgreiche SBL durch. Von 100 möglichen Punkten erreichte die Siegerin mit dem Projekt «Salz und Pfeffer» deren 94, während sich die unterlegene SBL lediglich 72 Zähler notieren lassen durfte.

Bewertet wurden die eingereichten Vorschläge nach der Qualität des Bebauungs- und Energiekonzeptes, des autoarmen Wohnens, des qualifizierten Planungsverfahrens sowie nach dem Kriterium, inwiefern neue Wohnformen realisiert werden.

Mieter sollen 2022 einziehen

Zentrales Kriterium bei der Aussschreibung war, das alte, unter Denkmalschutz stehende Salzlager in das Projekt mit einzubeziehen. Die Siegerin EBG plant, darin Raum für «Gemeinschaftsfunktionen und eine zentrale, für die autofreie Siedlung bedeutende Abstell- und Versorgungshalle für Fahrräder zu beherbergen.» Mit Brücken soll es mit den anderen geplanten Gebäuden verbunden werden.

Bevor aber die Baumaschinen auffahren, muss der Grosse Stadtrat den Baurechtsvertrag absegnen. Läuft alles wie geplant, sollen bereits 2022 die ersten Mieter einziehen.

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