Diplomatischer Streit wegen Ländernamen

Die neue Präsidentin Nordmazedoniens, Gordana Siljanovska-Davkova, hat am Sonntag ihren Amtseid abgelegt und dabei einen diplomatischen Streit mit dem benachbarten Griechenland ausgelöst.

In der Eidesformel sagte die Nationalistin statt des offiziellen Landesnamens «Republik Nordmazedonien» die alte Bezeichnung «Republik Mazedonien». Die griechische Botschafterin verliess daraufhin aus Protest den Parlamentssaal.

Die seit 2017 regierenden und nunmehr abgewählten Sozialdemokraten hatten sich mit Griechenland auf die Namensänderung per Februar 2019 geeinigt. Athen hatte darauf bestanden, weil eine Region im Norden Griechenlands ebenso heisst.

Quelle:swisstxt
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