Hochwasserschutz

Die Bauarbeiten beginnen an der Kleinen Emme

Seit Ende Mai 2021 laufen entlang der Kleinen Emme Bauarbeiten. Am 4. Juli starten die Arbeiten in Malters. (Bild: www.kleineemme.lu.ch)

Das Bauprojekt zum Hochwasserschutz und der Renaturierung der kleinen Emme beginnen am 4. Juli in Malters. Ein Wanderweg wird deswegen gesperrt.

Das Grossprojekt des Hochwasserschutzes und der Renaturierung der Kleinen Emme starten. Am 4. Juli beginnen die Bauarbeiten im Abschnitt Ettisbühl in Malters. Zuvor fanden bereits Holzereiarbeiten statt. Mit dem Projekt reagiert der Kanton Luzern auf das Jahrhunderthochwasser von 2005.

Die Kleine Emme damals besonders stark betroffen. Neben den grossflächigen Überschwemmungen kam es zu verschiedensten Erosionen von Ufern und des Bachbetts. Dass es wieder so weit kommt, soll nun mit dem Projekt des Kantons zum Hochwasserschutz und der Renaturierung verhindert werden (zentralplus berichtete).

Wanderweg ist gesperrt

Während dem Hochwasser 2005 kam viel Schwemmholz mit, das die Kleine Emme sozusagen ausgehölt hat. Dadurch wurden grosse Geschiebemengen verlagert. Nun beginnt das Bauprojekt in Malters. Dabei soll neben dem Hochwasserschutz auch die Längsvernetzung für Wasserlebewesen an den Seitenbächen Neumattbach und Dangelbach verbessert werden.

Nun wird der Wanderweg im Abschnitt Ettisbühl entlang der Kleinen Emme gesperrt. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis im Frühjahr 2023.

Hinweis: Das Bild, das den falschen Abschnitt des Projekts gezeigt hat, ist entfernt worden.

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