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Deutlich weniger Sonderbeiträge als erhofft

120 Wolhuser versammelten sich am Montagabend im Rössli-Saal zur Gemeindeversammlung. Besonders zu reden gab das Thema «Sonderbeiträge».

Beim Kanton Luzern hat Wolhusen ein Sonderbeitragsgesuch im Rahmen von 3,5 bis 5 Millionen Franken gestellt. An der Versammlung wurde jedoch bekannt gegeben, dass der Kanton jedoch deutlich weniger zahlen will, wie «SRF» schreibt.

Unter zwei Bedingungen stellt der Kanton der Gemeinde Wolhusen 1,2 Millionen Franken in Aussicht: 700’000 Franken soll es geben, wenn Wolhusen die Steuern für das kommende Jahr einmalig von 2,4 auf 2,6 Einheit erhöht. Dies ist bereits seit längerem bekannt. Weitere 500’000 Franken gäbe es, wenn Wolhusen die Sekundarstufe mit der Nachbargemeinde Menznau zusammenlegen würde.

«Ich sehe der Sek-Zusammenlegung mit Menznau positiv entgegen, allerdings müssen wir das erst noch konkret beraten», sagte Gemeindepräsident Peter Bigler nach der Versammlung. Schwieriger werde es hingegen bei den Steuern: «Momentan kann ich mir keine Steuererhöhung auf die geforderten 2,6 Einheiten vorstellen. Allerdings wollen wir uns da als nächstes mit den anderen betroffenen Gemeinden austauschen und dann erst weiter schauen.» Eine allfällige Steuererhöhung wäre an der Gemeindeversammlung im Dezember zu beschliessen.

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