Luzerner Polizei hilft mit

Der blanke Horror: Wenn Kinder an der Fasnacht verloren gehen

Fötzaliräge auf dem Kapellplatz von 2019. (Bild: Emanuel Ammon/AURA)

Während der närrischen Tage kann es passieren, dass Kinder im Gedränge von ihren Begleitpersonen getrennt werden. Die Luzerner Polizei gibt in diesem Jahr erstmals Armbänder für Kinder ab. So sollen Kinder und Begleitpersonen schneller wieder zusammenfinden. 

In der letzten Fasnacht gingen alleine in der Stadt Luzern in den grossen Menschenmengen rund ein Dutzend Kinder vorübergehend verloren. Diese konnten glücklicherweise innert kurzer Zeit wieder an ihre Begleitpersonen übergeben werden. Angenehm ist die Zeit der Ungewissheit jedoch für Kinder wie auch Erwachsene keineswegs. Um diese Zeit zu verkürzen, bietet die Luzerner Polizei dieses Jahr Armbänder an. Auf diesen Bändern können Begleitpersonen ihre Handynummer notieren. So sollen Eltern schneller kontaktiert werden können und so auch schneller zu ihren Kindern finden.

Nun, was tun, wenn man ein solches Armband will? Polizisten werden an der Fasnacht vor Ort solche Armbänder abgeben, auch können Interessierte bei jedem Polizeiposten im Kanton solche Armbänder abholen. Zusätzlich betreibt die Polizei am Schmutzigen Donnerstag (16. Februar) und am Güdismontag (20. Februar) beim Torbogen am Bahnhofplatz einen Stand, wo von 12 bis 14:30 Uhr ebenfalls Armbänder kostenlos bezogen werden können.

Kind verloren, was nun?

  • Verlieren Sie keine Zeit mit der eigenen Suche und orientieren Sie unverzüglich die Polizei über den Notruf 117.
  • Üben Sie mit grösseren Kindern die eigene Adresse und Telefonnummer. 
  • Sagen Sie Ihren Kindern, wie sie sich im Notfall verhalten sollen (Geschäft aufsuchen und Polizei benachrichtigen lassen).
  • Sprechen Sie mit grösseren Kindern einen Treffpunkt ab.

Sie haben ein Kind gefunden, wie weiter?

  • Kontaktieren Sie die Begleitperson auf dem Armband.
  • Kann diese nicht erreicht werden, orientieren Sie unverzüglich die Polizei und warten Sie mit dem Kind am vereinbarten Treffpunkt.

Nicht vergessen!

  • Falls Sie Ihr Kind gefunden haben und die Polizei informiert wurde, melden Sie dies der Polizei zurück, damit nicht eine unnötige Suche gestartet wird.
Verwendete Quellen
  • Medienmitteilung Luzerner Polizei
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