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Umfahrung Cham-Hünenberg

Der erste Pfahl der Umfahrung ist eingeschlagen

Renate Huwyler, Florian Weber und Georges Helfenstein beim Spatenstich. (Bild: zvg)

Die Vertreterinnen aus Cham und Hünenberg haben den Spatenstich gesetzt: Damit ist der Baustart der Umfahrung Cham-Hünenberg offiziell. Das ist der Beginn der fünfjährigen Bauphase.

Für die Baudirektoren war es ein grosser Moment. Mit dem Spatenstich eröffneten sie offiziell den Bau der Umfahrung Cham-Hünenberg. Damit wurde die fünfjährige Bauphase gestartet.

Baudirektor Florian Weber, Hünenbergs Gemeindepräsidentin Renate Huwyler und der Chamer Gemeindepräsident Georges Helfenstein durften die Pflöcke einschlagen. Die Umfahrung Cham-Hünenberg soll endlich Enlastung für das Chamer Dorfzentrum bringen. Nach der Autobahn ist die Umfahrung nun der zweite grosse Schritt.

Ab 2027 hat Cham Ruhe von den Autos

Bauprojekte brauchen je jeweils ihre Zeit. Das betonte auch Florian Weber als er an die erste Hürde des Projekts erinnerte. Denn gut 21 Jahre sind vergangen, seit der Kantonsrat sein Ja zum Projekt gegeben hat.

Für Cham ist die Umfahrung ein Jahrhundertprojekt. Denn zum einen werden ganze 5,6 Kilometer Kantonsstrasse gebaut, zum anderen erhält Cham damit endlich ein autoarmes Zentrum. Das werde sowohl die Lebens- aber auch die Wirtschaftsräume entlasten, sagte Helfenstein.

Für den Autoverkehr bringt die Umfahrung einen besseren Anschluss an Zug, aber auch an die Autobahn.

In sieben Jahren zum autoarmen Zentrum Cham

Die Bauphase beginnt nun mit den Vorarbeiten in den beiden Gemeinden. 2024 werden dann die Tunnelportale angegangen, damit 2027 die ersten Autos über die Strasse rollen können. In den darauffolgenden Jahren 2028 und 2029 folgen die Arbeiten zum «Autoarmen Zentrum Cham».

Das Projekt erhält neben dem Objektkredit von 195 Millionen Franken auch noch Unterstützung vom Bund. Im Rahmen des Schweizerischen Agglomerationsprogramms der ersten Generation von 2007 hat er eine Beteiligung von 40 Prozent an zwei Teilabschnitten zugesagt. Das sind rund 40 bis 44 Millionen Franken.

Verwendete Quellen
  • Medienmitteilung des Kantons Zug
  • Webseite des Projektes
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