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Neuer Stadtteil geplant

Das Landis & Gyr-Areal soll lebendiger werden

Das Landis & Gyr-Gebäude soll nicht nur kosten, sondern könnte der Stadt zehn Millionen Franken Gewinn bringen.

(Bild: zvg)

Das ehemalige Landis & Gyr-Areal soll zu einem durchmischten und lebendigen Stadtteil im Herzen der Stadt Zug werden. Das wollen die Stadt und die Grundeigentümerin gemeinsam erreichen: Fünf renommierte
Planerteams sind deshalb am Mittwoch beauftragt worden, mögliche Lösungen für das Areal zu entwickeln

Einst ein geschlossenes Industriegebiet («verbotene Stadt»), erfuhr das Areal nach der Umstrukturierung des LG-Konzerns eine erste Öffnung mit neuen Unternehmungen und neuen Überbauungen.

Um diese positive Entwicklung weiterzuführen und im Zentrum Zugs einen lebendigen und attraktiven Stadtteil für die Zuger Bevölkerung zu schaffen, erarbeiten Stadt und Grundeigentümer zunächst ein städtebauliches Gesamtkonzept, heisst es in einer Medienmitteilung. Dieses Gesamtkonzept werde die Grundlage bilden für einen Quartiergestaltungsplan und den detaillierten Bebauungsplan.

An der Startveranstaltung vom Mittwoch wurden die fünf Teams im Detail über Ziele, Aufgabenstellung und Ablauf des Studienauftrags orientiert. Verbindliche Vorgaben sind unter anderem die ganzheitliche Betrachtung des Areals und die Einbindung bestehender Strukturen und Entwicklungen.

Der Planungsperimeter umfasst das 142’000 Quadratmeter grosse Gebiet zwischen Aabach-/Nordstrasse und den SBB-Geleisen sowie Gubel- und Feldstrasse. Die Ergebnisse des Studienauftrags sollen Mitte 2018 der Öffentlichkeit vorgestellt werden, schreibt die Firma Calydo, die mit der Kommunikation beauftragt wurde.

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