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Nicht nur die Kanoniere unterwegs

Das steckt hinter den Knallen in Luzern und Zug

Die Luftpolizei ist mit FA/18 Fliegern unterwegs. (Bild: Adobe Stock)

Die Luzerner wurden morgens von den Herrgottskanonieren geweckt, so weit, so gut. Doch wieso knallt es auch abends und auch in Zug? Grund dafür ist ein Einsatz der Schweizer Luftwaffe.

Um 7 Uhr morgens sind die Luzerner an Fronleichnam aus den Federn gejagt worden. Grund dafür waren die traditionellen Herrgottskanoniere, die ihre historischen Kanonen auf dem Gütsch abfeuerten (zentralplus berichtete). Doch kurz nach 19 Uhr knallte es nochmals – obwohl die Kanoniere gemäss offiziellem Programm bereits Feierabend hätten. Und wie ein Leserreporter meldet, gab es auch in Zug zwei laute «Chlöpf».

Trainingsflüge der Armee

Eine Erklärung dafür liefert die Schweizer Luftwaffe. Gemäss Einsatzplan finden in der gesamten Schweiz derzeit Ausbildungs- und Trainingsflüge statt. Zudem seien auch Einsätze der Luftpolizei «24/7» möglich. Die FA/18, mit denen sie unterwegs ist, können auch mit Überschallgeschwindigkeit fliegen. Und das Geräusch beim Durchbrechen der Schallmauer erinnert doch sehr an den Knall der Kanoniere.

Update: Über Twitter bestätigt die Schweizer Armee, dass die Schweizer Luftwaffe für die Knalle verantwortlich ist.

Wie der Armee-Mediensprecher Daniel Reist gegenüber «Pilatus Today» erklärt, seien zwei Kampfjets über die Zentralschweiz geflogen, um ein Passagierflugzeug nach Zürich zu begleiten. Um möglichst schnell da zu sein, seien die Kampfjets mit Überschallgeschwindigkeit geflogen.

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