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In Zusammenhang mit Ebikoner Hausarzt

Corona: Drohungen gegen Luzerns Kantonsmitarbeiter

Mitarbeiter der Verwaltung werden zunehmend bedroht. (Bild: Adobe Stock)

Mitarbeiter des kantonalen Gesundheits- und Sozialdepartements werden scheinbar zunehmend bedroht und beschimpft. Dies geht nun aus einem internen Schreiben hervor. Die Vorfälle hängen mit dem Fall des umstritten Ebikoner Hausarzt zusammen.

Drohungen, Beschimpfungen und Anfeindungen. Mitarbeiter es Gesundheits- und Sozialdepartements sind dem zusehends ausgesetzt. Bereits vor einigen Tagen liess Finanzdirektor Reto Wyss durchblicken, dass Gesundheitsdirektor Guido Graf und dessen Mitarbeiter zunehmend solchen Anfeindungen ausgesetzt sind (zentralplus berichtete).

«Pilatus Today» berichtet nun von einem internen Schreiben des Gesundheits- und Sozialdepartements. Aus diesem geht hervor, dass Mitarbeiter via Telefon, Mails und Briefen selbst an die Privatadresse Drohungen und Beschimpfungen ausgesetzt sind, diese stammen demnach aus dem Kreis der zahlreichen Sympathisanten des umstrittenen Ebikoner Hausarztes.

Zur Erinnerung: Nachdem bekannt wurde, dass dem Arzt und Massnahmenkritiker aus Ebikon seine Bewilligung entzogen wurde, riefen Corona-Skeptiker zur Kundgebung auf. Rund 300 Personen nahmen an der unbewilligten Demo teil (zentralplus berichtete).

Polizei patrouilliert öfters

Das Gesundheits- und Sozialdepartement des Kantons Luzern bestätigt die Meldung von «Pilatus Today», will aber keine weitergehende Auskünfte dazu geben. Aus dem Schreiben gehe derweil weiter hervor, dass sich die Kriminalpolizei dem Thema befasst. Zum Schutz patrouilliere die Luzerner Polizei zudem vermehrt an sensiblen Stellen.

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