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Ansteckung trotz Impfung

Corona-Ausbruch beim EVZ: Schuld ist Omikron

Der Zuger Kantonsrat Rudolf Hauri informierte am Point de Presse der Taskforce. (Bild: )

Gemäss dem Zuger Kantonsarzt Rudolf Hauri hängen die Corona-Ausbrüche beim EV Zug und dem HC Davos zusammen. Die Sportler haben sich bei einem gemeinsamen Spiel am 22. Dezember angesteckt.

Wie gefährlich ist die Omikron-Variante des Coronavirus? Es gibt gemäss der Taskforce des Bundes Hinweise darauf, dass der Krankheitsverlauf weniger dramatisch sein könnte. Es sei aber unklar, wie die ältere Bevölkerung reagiert, weil es dazu noch wenig Daten gäbe.

Klar ist: Die Omikron-Variante breitet sich rasend schnell aus und wird schon bald dominierend sein. Es kommt weiterhin zu Ausbrüchen, beispielsweise im Sportbereich. «So gibt es nach heutigen Erkenntnissen Zusammenhang zwischen den bekannt gewordenen Ausbrüchen beim HC Davos und beim EVZ nach einem gemeinsamen Spiel am 22. Dezember», sagte der Zuger Kantonsarzt am Point de Presse am Dienstag.

Omikron verbreitet sich trotz Impfung

«Diese Ausbrüche dürften durch die Omikron-Variante bedingt sein. Sie zeigen, wie schnell und breit sich Omikron trotz Impfung verbreiten kann», so Hauri. Über schwere Verläufe sei bis dato erfreulicherweise bei diesen – allerdings jungen – Sportlern nichts bekannt.

Zur Lage in den Kantonen sagte der oberste Kantonsarzt der Schweiz es sei angesichts der hohen Fallzahlen nicht überraschend, dass das Contact Tracing in gewissen Kantonen eingeschränkt werden musste. «Die Kantone sind mit den Auffrisch- und Kinderimpfungen und sowie Testungen befasst. Dies zu organisieren sei sehr intensiv, auch für das Personal. «Diverse Kantone greifen wieder auf die Unterstützung der Armee zurück», so Hauri. Auch der Kanton Luzern hat dies beantragt (zentralplus berichtete).

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