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COL: Soldaten gestehen Kriegsverbrechen

Um an Erfolgsprämien, Auszeichnungen und Sonderurlaube zu kommen, haben Soldaten der kolumbianischen Armee wahllos Zivilisten getötet. Die Leichen wurden danach als gefallene Guerilla-Kämpfer präsentiert. Nach Schätzungen eines 2016 geschaffenen Sondergerichts kamen zwischen 2002 und 2008 über 6400 Menschen ums Leben. Nun haben 21 Armeeangehörige ihre Verantwortung für die Hinrichtung von fast 250 Personen zugegeben. Darunter ein ehemaliger General, wie eine Richterin vor den Medien sagte. Laut der Nachrichtenagentur Reuters ist es das erste Mal, dass frühere Soldaten ihre Rolle in Kriegsverbrechen in dieser Zeit anerkennen.

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