Klima-Sondersession zeigt Wirkung

CO2-Abgabe auf Flugtickets: Kanton Luzern macht ernst

Es gibt keinen zweiten Planeten. Eine häufig gehörte Botschaft an Klimademos.

(Bild: Pascal Kipf)

Der Kanton Luzern fordert die Bundesversammlung auf, eine CO2-Abgabe auf Flugtickets einzuführen. Die Regierung hat im Auftrag des Kantonsrats eine entsprechende Kantonsinitiative beim Bund eingereicht.

Der Luzerner Kantonsrat hat sich an der Klima-Sondersession vom 24. Juni im Rahmen der Beratung der Motion von CVP-Kantonsrätin Priska Wismer-Felder für die Einreichung einer Kantonsinitiative zur Einführung einer CO2-Abgabe auf Flugtickets ausgesprochen (zentralplus berichtete).

Diese Massnahme liegt in der Kompetenz der Bundesversammlung. Mit der Kantonsinitiative wolle der Kanton Luzern den Druck auf die eidgenössischen Parlamentarier erhöhen, damit das Anliegen in die laufende Beratung des CO2-Gesetzes aufgenommen wird. Die daraus resultierenden Mehreinnahmen sollen einerseits im Rahmen der bestehenden Rückvergütung der CO2-Abgaben wieder der Bevölkerung zurückgegeben und andererseits für Massnahmen zur Reduktion des CO2-Ausstosses verwendet werden.

An der Klima-Sondersession hat sich der Kanton Luzern zudem das Ziel gesetzt, den CO2-Ausstoss bis 2050 auf netto Null zu reduzieren. Er erarbeitet zurzeit eine Massnahmen- und Umsetzungsplanung. Bis 2021 wird der Regierungsrat dem Kantonsrat einen Planungsbericht über Luzerner Klima- und Energiepolitik unterbreiten.

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