Städte wie Luzern profitieren

Bundesrat will Tourismus mit Millionen wieder ankurbeln

Mit Millionen-Hilfsgeldern will der Bundesrat wieder ausländische Gäste in die Schweiz locken. (Bild: Emanuel Ammon/AURA)

Die Corona-Krise hat dem Schweizer Tourismus arg zugesetzt. Der Bundesrat hat darum ein Recovery Programm verabschiedet. Mit Millionen-Beiträgen will er ausländische Gäste zurückholen oder auch den Städtetourismus wie in Luzern wiederbeleben.

Der Schweizer Tourismus erholt sich nur langsam vom grossen Corona-Schock. In Luzern übernachteten im ersten Halbjahr zwar wieder knapp ein Viertel mehr Touristinnen als im Vorjahreszeitraum. Doch die Leuchtenstadt verzeichnet nach wie vor nur halb so viele Übernachtungen wie zu «normalen» Zeiten (zentralplus berichtete). Nun greift der Bundesrat der stark gebeutelten Tourismusbranche unter die Arme.

Das Recovery Programm, das der Bundesrat heute Mittwoch vorgestellt hat, nimmt den Städte- und Geschäftstourismus stark ins Visier. Drei Massnahmen sind vorgesehen:

-Schweiz Tourismus muss Gäste anlocken: Mit 30 Millionen Franken an Zusatzmitteln soll Schweizer Tourismus in erster Linie ausländische Gäste zurückgewinnen. Aber auch den nachhaltigen Tourismus stärken, Städte- und Geschäftstourismus wiederbeleben und Tourismuspartner wie wohl auch Luzern Tourismus entlasten. Mit 10 Millionen will der Bund die Partner finanziell entlasten. Die anderen 20 Millionen sollen für Marketingaktivitäten genutzt werden.

-Innotour-Projekte: Der Bundesanteil bei Innotour-Projekten für den Zeitraum 2023 bis 2026 wird von heute maximal 50 auf neu 70 Prozent erhöht. Das dient dazu, Innovationen und Produktentwicklungen umzusetzen. 20 Millionen werden dafür aufgewendet.

-Regionalpolitik: Mit 10 Millionen Franken soll die Neue Regionalpolitik für die Periode 2020 bis 2023 zusätzliche Mittel haben, um noch mehr Projektförderung zu betreiben.

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