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Weil die SVP rassistisch sei

Brasserie Lorraine verweigert Thomas Aeschi ein Bier

In der Brasserie Lorraine unerwünscht: Thomas Aeschi. (Bild: zvg)

Der Zuger SVP-Nationalrat wollte zusammen mit Parteikollegen in die Berner Brasserie Lorraine zum Sessionsabschluss ein Bier trinken. Doch diese verweigerte ihnen das Feierabendbier.

Thomas Aeschi wollte zusammen mit drei Nationalratskollegen in der Berner Brassierie Lorraine das Ende der Session feiern. Doch die Beiz hatte kein Interesse am Besuch der SVP-Abgeordneten.

Wie Aeschis Nationalratskollege Thomas Matter gegenüber nau.ch sagte, wollte man in der Brasserie lediglich mit den Betreibern in Kontakt treten. Die Brasserie Lorraine ist in den letzten Monaten immer wieder Gegenstand öffentlicher Diskussionen geworden.

An Diskussionen hatten die Betreiber aber kein Interesse. «Die Kellnerin meinte, sie wollen uns nicht bedienen, weil wir Rassisten seien», so Matter gegenüber nau.ch. Danach hatte Matter gefragt, wo er sich denn rassistisch verhalten hätte. Die Kellnerin antwortete mit der Burka-Initiative, welche von Volk und Ständen angenommen wurde. «Da wurde es uns dann zu bunt und wir sind gegangen», erklärt Matter gegenüber nau.ch weiter.

Brasserie Lorraine sorgt seit Monaten für Schlagzeilen

Im Juli sorgte die Brasserie Lorraine in der Schweiz für Aufruhr. Stein des Anstosses war ein Konzert einer Band, deren weisse Mitglieder Dreadlocks trugen. Dieses Konzert hat das linke Lokal aufgrund des Vorwurfes der «kulturellen Aneignung» abgebrochen. Dies führte zu einer nationalen Debatte zum Thema (zentralplus berichtete). Letzte Woche hatte die Brasserie erneut für Gesprächsstoff gesorgt, weil Armeeangehörige in Uniform des Lokales verwiesen wurden.

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