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Bodeninitiative ist zustandegekommen

Stadt Kriens soll kein Land mehr verkaufen dürfen

Die Bodeninitiative fordert, dass die Stadt Kriens in Zukunft keine kommunalen Parzellen mehr verkaufen darf. (Bild: jal)

Das Initiativkomitee der Bodeninitiative in Kriens hat die notwendigen 500 Unterschriften beisammen. Insgesamt konnten über 600 Unterschriften gesammelt werden. Diese werden heute Dienstag dem Stadtrat übergeben.

Die Bodeninitiative läuft unter dem Slogan «Boden behalten, Kriens gestalten». Die Initiative wurde von mehreren Parteien zusammen lanciert: Den Grünen, der SP, der GLP und der JCVP. Eine Annahme der Initiative würde es der Stadt Kriens in Zukunft verbieten, kommunale Grundstücke zu verkaufen. Stattdessen sollen Parzellen im Baurecht abgegeben oder abgetauscht werden, um somit die Stadtentwicklung in Kriens aktiv steuern zu können. Ein Verkaufsverbot für kommunale Grundstücke gibt es bereits in anderen Luzerner Gemeinden, wie etwa in der Stadt Luzern, Emmen, Hochdorf oder Sursee (zentralplus berichtete).

Michael Krummenacher von der JCVP Kriens und Teil des Initiativkomitees ist überzeugt, dass die Initiative für eine nachhaltige Stadtentwicklung wichtig ist. «Die Bevölkerung will ein attraktives und lebenswertes Kriens. Sie will mitgestalten und die Entwicklung nicht Privaten überlassen und das kann nur gelingen, wenn die Stadt ihren wertvollen Boden nicht aus den Händen gibt», wird Krummenacher in der Medienmitteilung des Initiativkomitees zitiert. Ob die Initiative zustande kommt, muss nun noch von der Stadt Kriens bestätigt werden. Dies ist allerdings sehr wahrscheinlich.

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