Zuger Wahlen im Oktober

Barbara Gysel (SP) will Zuger Stadtpräsidentin werden

Barbara Gysel will für die SP in den Zuger Stadtrat einziehen – und Stadtpräsidentin werden. (Bild: zvg)

Die SP kämpft mit Barbara Gysel um einen Sitz im Stadtrat – gleichzeitig stellt sich die 45-Jährige als Zuger Stadtpräsidentin zur Wahl. Auf die Unterstützung der Grün-Alternativen (ALG) kann sie dabei zählen.

Die SP entscheidet am Donnerstag offiziell, wen sie für die Zuger Stadtratswahlen 2022 nominiert. Doch schon jetzt ist klar, wer das sein wird: Barbara Gysel. Sie ist kantonale Parteipräsidentin, sowie Gemeinde- und Kantonsrätin - und damit eine prägende Figur in der lokalen Politik. Jetzt will Barbara Gysel Zuger Stadtpräsidentin werden.

Vor vier Jahren kandidierte sie als Regierungsrätin und erreichte dabei das absolute Mehr (zentralplus berichtete). Sie schied als überzählig aus. «Mit Barbara Gysel setzen wir auf Erfahrung, Kompetenz, breite Vernetzung und den Bekanntheitsgrad unserer Kantonalpräsidentin», wird Rupan Sivaganesan in einer Mitteilung zitiert. Gemäss dem Präsidenten der Stadtzuger SP bringe sie die nötige Fach- und Führungskompetenz mit.

Die Geschäftsleiterin des Schweizer Kinderhilfswerks Kovive setzt ihre politischen Schwerpunkte nach eigenen Angaben auf Wirtschaft und Steuerpolitik, Ökologie und Tierschutz, Migration und Gleichstellung, Bildung und Kultur sowie Wohnen und Sozialpolitik. Gysel wohnt im Guthirt-Quartier, das sich in den nächsten Jahren massiv verändern wird. «Das erlaubt ihr den täglichen Einblick in die Anliegen der Zuger Bevölkerung», schreibt die Partei in der Mitteilung weiter.

Barbara Gysel als Zuger Stadtpräsidentin – dafür hält sich die Partei kantonal zurück

Im Kanton und der Stadt Zug finden im Oktober 2022 Gesamterneuerungswahlen statt. In einer gemeinsamen Mitteilung haben die Zuger SP und die Alternativen – die Grünen (ALG) im Januar ihre Wahlkampf-Strategie verkündet. Die beiden Parteien bündeln ihre Kräfte und wollen so Synergien nutzen. In der Mitteilung der beiden Parteien heisst es: «Stadt und Kanton brauchen ein soziales und ökologisches Gewissen.»

Die SP kandidiert für einen Sitz im Zuger Stadtrat. Die ALG wiederum strebt einen Sitz im Zuger Regierungsrat an. Mit dieser Taktik wollen die Parteien umgehen, dass sie sich gegenseitig um links-gesinnte Wählerinnen konkurrenzieren (zentralplus berichtete).

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