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Schwyzer Polizeitaucher im Einsatz

Auto stürzt 50 Meter tief in den Vierwaldstättersee

Hier in der Nähe, kurz nach dem Wolfsprung, soll sich der Unfall ereignet haben. (Bild: Screenshot: Google Maps)

Auf der Axenstrasse bei Brunnen hat sich am Sonntag ein tragischer Selbstunfall ereignet. Ein Auto durchbrach das Geländer beim Wolfsprung und stürzte in die Tiefe. Die Polizei sucht immer noch, weshalb die Strasse gesperrt ist.

Kurz vor dem Mittag ist ein unbekannter Autofahrer auf der Axenstrasse bei Brunnen Richtung Mositunnel unterwegs. Aus noch ungeklärten Gründen streifte das Fahrzeug rechts den Felsen, überquerte die Fahrbahn und durchbrach das Geländer. Das Auto stürzte rund 50 Meter in die Tiefe und verschwand im Vierwaldstättersee, wie die «Luzerner Zeitung» berichtet.

Schwyzer Polizei seit Stunden im Einsatz

Die Einsatzkräfte des Seerettungsdiensts Brunnen und der Kantonspolizei Schwyz rückten um 12 Uhr aus. Zudem suchten Polizeitaucher nach Überlebenden. Anscheinend bestehe dafür jedoch kaum noch Hoffnung. Denn gemäss der Zeitung seien die Ambulanz und der Rega-Helikopter bereits wieder verschwunden.

Stand 15 Uhr habe die Polizei das Fahrzeug noch immer nicht gefunden. An dieser Stelle könne das Auto bis zu 180 Meter tief sinken, weshalb die Polizei mit Spezialausrüstung suchen muss. Der Polizeieinsatz wird sich also in die Länge ziehen.

Wegen des Einsatzes wurde die Axenstrasse gesperrt. Luzerner und Zuger Autofahrerinnen Richtung Süden brauchen deshalb Geduld. Denn auch auf der Alternativ-Route Richtung Gotthard, der A2, ist derzeit mit Staus zu rechnen (zentralplus berichtete). Zwischenzeitlich ist eine Fahrbahn auf der Axenstrasse zwar wieder geöffnet gewesen. Doch wie die Zeitung schreibt, müsse im Verlaufe des Einsatzes immer wieder mit Unterbrüchen gerechnet werden.

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