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Aktivisten reichen Bevölkerungsantrag ein

Ausrufung des Klimanotstands in der Stadt Luzern gefordert

Die Aktivisten haben diesen Mittwoch die Unterschriften übergeben.

(Bild: zvg)

Die Demonstrationen übers Klima erreichen auch die städtische Politik. Diesen Mittwoch wurde ein Bevölkerungsantrag eingereicht. Aktivsten sammelten rund 1’000 Unterschriften. 

Diesen Mittwochmorgen haben Mitglieder der Klimastreikbewegung aus Luzern ihren Bevölkerungsantrag mit über 1000 Unterschriften eingereicht. Sie fordern damit die Ausrufung des Klimanotstandes in der Stadt Luzern. 

Städte wie London oder Vancouver hätten es vorgemacht, Schweizer Orte wie Basel, Liestal oder Olten ebenso, heisst es in einer Mitteilung. Nun müsse Luzern folgen und den Klimanotstand ausrufen. Das wird im städtischen Bevölkerungsantrag der Klimastreikbewegung gefordert. Weitere Forderungen sind die Auswirkungen des Klimas bei allen Geschäften zu berücksichtigen, dass die Stadt Luzern sich am Bericht des Intergovernmental Penal on Climate Change (IPCC) orientiert und die Informierung der Bevölkerung über den Klimawandel, seine Auswirkungen und die Massnahmen, die ergriffen werden können. 

Anklang in der Bevölkerung 

Der Bevölkerung der Stadt Luzern ist der Klimaschutz ein Anliegen. Innerhalb eines Monates wurden 1’000 Unterschriften gesammelt und eingereicht, nötig wären 200. «Wir freuen uns, dass wir die Forderungen der Bewegung und der Luzerner Bevölkerung auf diesem Weg in die Politik bringen können. Wir hoffen auf baldiges Behandeln des Antrages und auf eine Reaktion der Politik», so die Aktivisten.

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