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Asylprozess an belarussischer Grenze

Wegen der zahlreichen Flüchtlinge an der Grenze zu Belarus will die EU-Kommission den betroffenen EU-Nachbarländern temporär erlauben, den Asylprozess direkt an der Grenze abzuwickeln. Diesen Vorschlag machte die für Migration zuständige EU-Kommissarin Ylva Johansson. Bis zu 16 Wochen sollen die Menschen in Polen, Lettland und Litauen demnach in grenznahen Auffanglagern untergebracht werden. Ausserdem würden einfachere und schnellere Abschiebungen erlaubt. Die Grundrechte der Menschen würden nicht angefasst, so Johannsson. Mehrere Menschenrechtsorganisationen kritisieren den Vorschlag. Er schwäche die Grundrechte von Asylsuchenden.

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