Gütsch-Besitzer

Androsovs Verbindungen zu Putin lassen ihn nicht los

Benno P. Hafner, Verwaltungsratspräsident der Château Gütsch AG (links), Eigentümer Kirill Androsov und Direktor Andreas Gartmann (Bild: Markus Mathis)

Als Wladimir Putin Premierminister Russlands war, arbeitete Kirill Androsov als Seniorberater für Putin. Gegenüber der Luzerner Zeitung distanziert der Gütsch-Besitzer von seinen früheren Tätigkeiten.

Von 2008 bis 2010 war Kirill Androsov stellvertretender Stabschef im Büro des damaligen Premiers Wladimir Putin. Die «Luzerner Zeitung» erinnert daran, dass er bis 2016 auch Vorstandsvorsitzender der staatlichen Russischen Eisenbahnen und bis 2017 der staatlichen Fluggesellschaft Aeroflot war.

An die «Luzerner Zeitung» schreibt Kirill Androsovs Anwalt, dass dieser sein Vermögen mit einem Fonds in Luxemburg gemacht habe, der in Beteiligungskapital investiert und Joint Ventures abgeschlossen habe.

Zur Zeit, als viele Oligarchen zu ihren Besitztümern kamen, in den Jahren nach dem Mauerfall, sei Kirill Androsov gar nicht in der ehemaligen Sowjetunion gewesen, sondern habe in Finnland gearbeitet.

Über seinen Anwalt lässt Kirill Androsov auch noch einmal ausrichten, dass er sich von «von Moskaus reschtswidrigem Überfall auf die Ukraine distanziert». Androsov hat sich bereits Anfang März von Putin distanziert (zentralplus berichtete).

Verwendete Quellen
  • Artikel Luzerner Zeitung
  • Artikel Washington Post
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