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«Allmend Rockt» ist Geschichte – für dieses Jahr

12 schlaflose Anwohner bei Rammstein und Co.

Beim Konzert der  Band Slayer zeigte sich sogar für kurze Zeit die Sonne (Bild: zvg).

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Mit einem zweiten ausverkauften Festivaltag ist gestern das «Allmend Rockt» zu Ende gegangen. Am Samstag spielte das Wetter besser mit – und einige Fans beschwerten sich über die Organisation. Die Polizei ist zufrieden und die Veranstalter wollen wiederkommen.

Auf der Luzerner Allmend ist am Samstag das zweitägige Festival «Allmend rockt» zu Ende gegangen. Insgesamt 70’000 Rock- und Metalfans pilgerten dieses Wochenende ans ausverkaufte Festival um Rammstein, Iron Maiden und Konsorten live zu erleben.

Wetterglück am Samstagabend

Nach Iron Maiden am Freitag, standen am Samstag gleich mehrere grosse Bands auf dem Programm: Anthrax, Apocalyptica, Slayer und Rammstein. Deren Hits («Engel», «Du Hast», «Amerika») waren bis in die Stadt zu hören. Ein «musikalisches Feuerwerk» habe die Band rund um Till Lindemann gezündet, schreibt der Veranstalter Good News in einer Mitteilung. «Rammstein bot mit Flammenwerfern und ihrer Pyrotechnik für eine Show, die ihresgleichen sucht.»

 

Das Wetter spielte am Samstag besser mit als am Freitag, der Regen setzte grösstenteils aus und kurzzeitig zeigte sich sogar die Sonne. Good-News-Geschäftsführer Stefan Matthey: «Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Stadt Luzern, den zuständigen Behörden, den Anwohnern der Allmend, den Helfern und natürlich allen Besuchern. Es war uns ein grosses Vergnügen, hier zu Gast zu sein.»

Polizei: Festgenommene, Lärmklagen und ein friedliches Festival

Das Festival verlief im Grossen und Ganzen friedlich, das teilt die Luzerner Polizei mit. Insgesamt seien fünf Männer vorläufig festgenommen worden, zwei Deutsche und drei Schweizer im Alter von 22 bis 32 Jahren. Ihnen wird Diebstahl, Trunkenheit, Gewalt und Drohung vorgeworfen.

Im Verlaufe des Festival gingen bei der Polizei ein Dutzend Reklamationen wegen der Musiklautstärke ein. Die Strassensperrungen in der Stadt führten am Samstag zu Stau.

Fans beschweren sich über Organisation

Nicht alle zeigten sich so zufrieden mit dem Festival wie Veranstalter und Polizei. So beschwerten sich einige Konzertbesucher auf den Sozialen Medien über die Organisation des «Allmend Rockt». Der Einlass funktionierte zu wenig schnell, sodass einige Fans es nicht rechtzeitig aufs Gelände schafften. Einer schrieb auf Facebook: «Desaströse Organisation. Nach 3 Std anstehen Wunschband verpasst, total entnervt das Areal ohne Zutritt verlassen. Ganz ganz peinlich. Geld weg, Stimmung futsch! Orientiert Euer Dispo bitte an funktionellen Festivals!»

Good News will das Festival nächstes Jahr wieder durchführen.

Lesen Sie unsere Rammstein-Konzertkritik vom Samstagabend: «Ich will die Ruhe stören!»

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