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JCVP will ein Schulhaus in der Kuonimatt bauen Neues Schulhaus für Kriens?

2 min Lesezeit 02.09.2016, 09:57 Uhr

Bis in zehn Jahren gibt es in Kriens knapp 60 Prozent mehr Schüler. Deshalb fordert Davide Piras von der JCVP ein neues Schulhaus im Gebiet Gebiet Luzern-Süd/Kuonimatt. Die aktuelle Strategie, bestehende Analagen auszubauen funktioniere nicht. Jetzt muss der Krienser Gemeinderat über die Bücher.

Aufgrund der demografischen Entwicklung in Kriens dürfte künftig mehr Schulraum benötigt werden. In rund zehn Jahren soll die Zahl der Schüler um die Hälfte zunehmen, schreibt der Krienser Einwohnerrat Davide Piras (JCVP Kriens) in einer Mitteilung. Deshalb habe er den Krienser Gemeinderat beauftragt, den Bau einer neuen Schulanlage im Gebiet Luzern-Süd/Kuonimatt zu prüfen und damit anbahnenden Engpässen entgegenzuwirken.

Knapp 60 Prozent mehr Schüler bis 2026

Piras begründet sein Postulat mit der wachsenden Zahl von Primarschülern, die bis im Jahr 2026 von 1400 auf geschätzte 2200 zunehmen werde. Das entspricht einem Plus von 57 Prozent. Die aktuelle Strategie sieht vor, die bestehenden Anlagen auszubauen. Im Postulat hingegen wird eine Studie gefordert, welche den Bau einer neuen Anlage im Gebiet Luzern-Süd / Kuonimatt prüfen soll. Vor allem dort zeichne sich ein starkes Wachstum ab: Stand heute im Schulhaus Kuonimatt sind es 60 Primarkinder, die dort eingeschult sind. In zehn Jahren rechne man mit 350 Kindern, welche die Schule besuchen werden, so Piras.

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Für ihn ist deshalb klar, dass ein Ausbau der bestehenden Schulhäuser eine suboptimale Lösung sei, da eine solche Strategie die Quartierverträglichkeit völlig ausser Acht lasse. Zudem könne diese Studie nicht zuwarten – die Bautätigkeiten in Luzern-Süd seien in vollem Gange und bereits heute wäre eine Reservierung der Baufläche nötig. Bis eine solche Anlage realisiert werden könne, sei eine Zeitspanne von bis zu acht Jahren möglich. Deshalb sei eine frühzeitige Planung umso wichtiger, so Piras. Wenn nichts unternommen werde, riskiere die Gemeinde einen Planungsrückstand und Raumengpässe. Ausserdem sei es aufgrund der finanziellen Lage wichtig, den Einfluss auf den Finanzplan zu prüfen.

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