Neues Berufsmatura-Modell findet in Luzern grossen Anklang
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Mit einem neuen Modell für die Berufsmatura, sollen Lernende später mehr Zeit im Betrieb verbringen können. (Bild: zvg)

Zwei Klassen gehen an den Start Neues Berufsmatura-Modell findet in Luzern grossen Anklang

1 min Lesezeit 11.03.2021, 14:31 Uhr

Der Kanton Luzern hat ein neues Unterrichtsmodell für die Berufsmatura entwickelt, bei dem Schülerinnen bereits in der 3. Sek mit ihrer Berufsmatura beginnen können. Die Idee scheint anzukommen.

«Das Interesse am neuen Angebot BM SEK+ hat die Erwartungen übertroffen», schreibt der Kanton in einer Medienmitteilung. «Aufgrund der zahlreichen Anmeldungen werden zwei Klassen geführt.»

26 Jugendliche – 19 Jungs und 7 Mädchen – haben sich für den ersten Jahrgang angemeldet. Genug, Teilnehmer, um zwei Klassen zu bilden. Noch sind freie Plätze zu haben, weswegen der Kanton die Anmeldefrist noch bis Ende März verlängert hat.

Die Jugendlichen werden ab August 2021 noch während ihrer Zeit an der Sekundarschule jeweils am Mittwoch den Berufsmaturitätsunterricht am Berufsbildungszentrum Bau und Gewerbe in Luzern besuchen. 

Als Brückenmodell gedacht

Das neue Berufsmatura-Modell soll die Brücke zwischen Volksschule und Berufslehre schlagen und sei – so der Kanton – schweizweit einzigartig. Initiiert und entwickelt wurde es von den Luzerner Dienststellen Volksschulbildung und Berufs- und Weiterbildung im Rahmen der Begabtenförderung und der Weiterentwicklung des 9. Schuljahres.

«Mit der BM SEK+ können Jugendliche in der 3. Sek zusätzlich gefördert werden», heisst es weiter. Davon sollen nebst den Volksschulen auch die künftigen Lehrbetriebe profitieren, denn wenn die Lernenden schon in der 3. Sek mit der Berufsmatura beginnen, würden sie mehr Zeit für die Praxis im Lehrbetrieb haben.

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