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Neuer Verein kämpft für schützenswerte Arbeiter-Siedlung
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An der Aabachstrasse sollen historische Häuser, die unter Ortsbildschutz stehen, abgerissen werden. (Bild: mbe.)

Zug: Gartenstadt-Bewohner planen Einsprachen Neuer Verein kämpft für schützenswerte Arbeiter-Siedlung

1 min Lesezeit 03.03.2017, 07:41 Uhr

Bezahlbarer Wohnraum und ein schützenswertes Quartier in einem – trotzdem soll ein Teil der Zuger Gartenstadt abgerissen werden. Gegen dieses umstrittene Vorhaben gründen Bewohner und Sympathisanten einen Verein. Sie wollen zu spitzerem Werkzeug greifen, um die Siedlung zu erhalten.

Die Zuger Gartenstadt soll teilweise abgerissen und neu überbaut werden. Die Nachricht bewegte die Menschen über das ehemalige Arbeiterquartier hinaus (zentralplus berichtete). Das Komitee Pro Gartenstadt, welches bisher aus Bewohnerinnen und Bewohner der Gartenstadt und weiteren Sympathisanten bestand, hat sich deshalb entschieden, einen Verein zu gründen, schreibt er in einer Mitteilung.

Verein will Siedlungs-Charakter erhalten

Zweck des Vereins ist laut der Mitteilung, «sich politisch und rechtlich für den Erhalt des schützenswerten Quartierbildes in der Gartenstadt in Zug einzusetzen.» Der Verein will ausserdem helfen, den Charakter der Gartenstadt zu erhalten. Gegen Bebauungspläne, Baugesuche und Nutzungsänderungen in der Gartenstadt will die Organisation Einsprache und Beschwerden erheben können. Die Gründungsversammlung findet am Donnerstag, 9. März im Alterszentrum Herti statt. 

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