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Neuer Newsletter für Zug – bringt’s das?
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Finalisierung des neuen Ron-Orp-Newsletters in Zug, mit Patrick Bützer. (Bild: slam)

Noch mehr Veranstaltungen und Inspiration für Zug Neuer Newsletter für Zug – bringt’s das?

4 min Lesezeit 02.09.2016, 05:00 Uhr

Diesen Freitag in aller Frühe ist der erste Ron-Orp-Newsletter an die Zuger rausgegangen. Er wird weniger ausführlich als in anderen Städten berichtet. Wir haben nachgefragt, ob trotzdem etwas Spannendes drinsteht.

Wir stehen im kleinen Paettern-Atelier beim Bahnhof und treffen den Betreiber des neuen Zuger Ablegers der urbanen Online-Plattform «Ron Orp», Patrick Bützer: «Es ist ein guter Startpunkt für den Newsletter, denn es ist im Moment wieder extrem viel los. An Tagen, an denen nicht so viel läuft, wird mehr Inspiratives thematisiert», so Bützer, der gerade den Newsletter finalisiert (zentralplus berichtete).

Ron Orp weiss wohl auch, dass Zug keine ausgewachsene Stadt ist und die Inhalte nicht die gleichen sein werden wie in grösseren Städten. «Es ist noch nichts Weltbewegendes», gibt sich Patrick Bützer bescheiden. Erst mit seinem und Debora Bühlmanns Projekt «d’Wohnig» hätten sie gemerkt, wie viele Leute etwas bewegen und veranstalten wollen (zentralplus berichtete). Trotzdem: Der Newsletter ist nicht so regelmässig geplant wie in anderen Städten. «Nicht wie in Zürich einen Tag, sondern zwei bis drei Tage im Voraus sollen Infos rund um Zug veröffentlicht werden. Sie sollen die Zuger informieren, aber auch inspirieren.» Doch was uns interessiert: Bringen es der Newsletter und die Themen für den Raum Zug wirklich?

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«Wir suchen coole Texte, machen dann eine redaktionelle Auswahl für den Newsletter. Die User können sonst aber auch für Geld ihre Anzeige schalten.»

Patrick Bützer, Plattformbetreiber Ron Orp Zug

Zwei bis drei Tipps pro Wochentag sollen es werden. Für den ersten Newsletter sind auch Vorschauen geplant vom lokalen Gratis-Open-Air «Rock The Docks» oder dem «Tag des Kinos», der diesen Sonntag gefeiert wird. Viele sogenannte Stadtschreiber sollen für möglichst viel «nutzergenierten Inhalt» sorgen. «Wir sind schon etwas nervös, aber jetzt geht’s ja los, wir sind also schon viel gelassener als während der stressigeren Tage zuvor», so Bützer.

Jeder kann sein Profil online schalten und seine Veranstaltung eintragen. «Wir suchen coole Texte, machen dann eine redaktionelle Auswahl für den Newsletter. Die User können sonst aber auch für Geld ihre Anzeige schalten», so der junge Plattformbetreiber. Ein cooler, aber auch teurer Spass für die Zuger Community – ein Inserat kostet zwischen 150 und 1000 Franken – hisst am Freitag also seine Segel, um für junge, urbane Leute Tipps und Inspiration zu liefern.

«Der grösste Teil des Zielpublikums bei Ron Orp ist in der Schweiz 25–54 Jahre alt, wir wollen uns für Zug aber noch nicht festlegen. Wir schauen erst mal, wie sich das entwickeln wird mit den nächsten Newslettern.»

Patrick Bützer

Für Bützer ist klar, dass es bei ihrem neuen Projekt nicht nur um Eigenwerbung für seine anderen Projekte geht. «Es wird aus Highlights der ganzen Stadt ausgewählt. Wir wollen Leute zusammenbringen, ob in einer Beiz oder im Kulturlokal oder in einem Laden. Auch wenn nicht viel los ist, will Ron Orp das auf positive Art in die Welt hinaustragen», sagt Bützer.

Kein einfaches Los in Zug

Das Team ist sich aber jetzt schon im Klaren, dass es in Zug kein einfaches Los gezogen hat mit der Online-Plattform: «In jeder anderen Stadt wäre es easy. Wir werden sehen, ob die Leute hier ihre Kollegen lieber nur per SMS, Facebook und Mail an Veranstaltungen einladen oder sie diese auch online stellen wollen», zeigt sich der Betreiber noch unsicher. Bei der Wahl des Zielpublikums lässt sich Ron Orp Zug ebenfalls Zeit: «Der grösste Teil des Zielpublikums bei Ron Orp ist in der Schweiz 25–54 Jahre alt, wir wollen uns für Zug aber noch nicht festlegen. Wir schauen erst mal, wie sich das entwickeln wird mit den nächsten Newslettern», sagt Bützer.

Ob der Newsletter sowie die ganze Plattform ihr Geld und vor allem den Aufwand wert sind, wird sich wohl erst nach einiger Zeit zeigen. Wer weiss, ob die gewählten Themen die Zuger genug zu inspirieren vermögen, um in Zukunft alle zwei bis drei Tage wieder den Newsletter aus ihrer Mailbox rauszukramen, oder ob dieser zum gefundenen Fressen für deren Spamfilter wird.

In eigener Sache: Auch zentralplus betreibt einen umfassenden Event-Bereich mit Vorschauen, Rezensionen, Agenda und Restaurantführer. Mehr dazu hier.

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