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Neuer Bushub: In Luzern Ost wird der ÖV im grossen Stil aufgerüstet
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So soll der neue Bushub am Bahnhof Ebikon aussehen. (Bild: zvg)

Kanton Luzern will 26.5 Millionen investieren Neuer Bushub: In Luzern Ost wird der ÖV im grossen Stil aufgerüstet

2 min Lesezeit 26.09.2017, 00:01 Uhr

Um dem erhöhten Verkehrsaufkommen in der Region Luzern Ost gerecht zu werden, soll der ÖV ausgebaut werden. Insgesamt soll das Luzerner Kantonsparlament 25 Millionen Franken sprechen, damit die 1er-Buslinie ausgebaut und der Ebikoner Bushub realisiert werden kann.

Luzern Ost boomt – bis 2030 werden Einwohner und Verkehr in der Region voraussichtlich um 30 Prozent wachsen. Das verlangt nach strukturellen Anpassungen, vor allem auch im ÖV: Die Luzerner Regierung legt dem Kantonsrat nun zwei Sonderkredite vor, um die Trolleybus-Verbindung nach Ebikon auszubauen. Enden soll diese in einem neuen Bushub (zentralplus berichtete).

Vorbild des Ebikoner Bushubs ist die im Dezember 2016 in Emmenbrücke eröffnete Busstation. Auch in Ebikon soll man künftig «hindernisfrei zwischen Regionalbussen und Hauptlinien (Richtung Luzern) sowie S-Bahnen (nach Luzern und Zug) umsteigen können», so die Regierung in einer Mitteilung. Für den Bushub beantragt die Luzerner Regierung einen Sonderkredit von 11.9 Millionen Franken.

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Trolleybus-Linie zur Mall of Switzerland

Die Strassenabschnitte von Luzern Ost sind bereits heute stark belastet. Zahlreiche Abschnitte seien bereits stark belastet, Staus und Verspätungen im Busverkehr seien die Folge, so die Regierung.

So sieht die verlängerte Trolleybus-Linie künftig aus.

Hier führt die verlängerte Trolleybus-Linie künftig durch.

(Bild: Montage pze)

Das Gebiet liegt zwischen Luzern und Zürich und ist im Aufwind: So kommt beispielsweise im November die Mall of Switzerland nach Ebikon. Um dem auf führt die verlängerte Buslinie, die mit den zweigelenkigen R-Bussen betrieben werden wird, bis zum neuen Einkaufszentrum (zentralplus berichtete). Für die Trolleybus-Erweiterung beantragt die Regierung einen zweiten Zusatzkredit von 14.5 Millionen Franken.

Kosten bleiben nicht am Kanton hängen

Die Projekte, die insgesamt rund 26.5 Millionen Franken kosten, werden nicht vom Kanton alleine finanziert. Der Bund beteiligt sich mit rund einem Drittel der Kosten (4.6 Millionen Franken) an der Trolleybuslinie und rund einem Fünftel (2 Millionen Franken) am Bushub. Die Gemeinden, in welchen die verlängerte Buslinie verläuft, teilen sich die Kosten der Trolleybus-Erweiterungen hälftig. Ebikon übernimmt für den Bushub rund einen Viertel (3.4 Millionen) der Kosten.

Der Anteil des Kantons beläuft sich also auf 4.95 Millionen Franken für die Erweiterung der Buslinie und rund 6.3 Millionen Franken für den Bushub.

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