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Neue Sammlungskuratorin des Kunstmuseums gewählt
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Aussergewöhnliche Werke sind im Kunstmuseum zu sehen. (Bild: Gunnar Meier)

In Luzern geboren, kennt sie das Museum bestens Neue Sammlungskuratorin des Kunstmuseums gewählt

2 min Lesezeit 08.12.2018, 12:48 Uhr

Alexandra Blättlers kuratorische Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet, jetzt wurde sie zur neuen Sammlungskuratorin des Kunstmuseums Luzern gewählt.

Die Findungskommission hat Alexandra Blättler zur neuen Sammlungskuratorin des Kunstmuseums Luzern gewählt. Die Kunsthistorikerin und Kuratorin wird im April die Nachfolge von Heinz Stahlhut antreten. Dies gab das Kunstmuseum Luzern am Donnerstag bekannt.

Alexandra Blättler, 1977 in Luzern geboren, kennt das Kunstmuseum Luzern von Kindesbeinen an. Ihre ersten kuratorischen und kunstwissenschaftlichen Erfahrungen sammelte sie an verschiedenen Institutionen: Kunsthaus Zürich, Fotomuseum Winterthur, Migros Museum für Gegenwartskunst, Stiftung BINZ39. Aktuell leitet sie den Raum für zeitgenössische Fotografie der Volkart Stiftung (Coalmine in Winterthur), in deren Stiftungsrat sie die Kulturvergaben mitverantwortet. Zudem kuratiert sie regelmässig Ausstellungen für die Gebert Stiftung für Kultur. Sie initiierte einen Preis für junges Schweizer Designschaffen und 2014 gemeinsam mit Sabine Rusterholz die Klöntal Triennale, die 2017 zum zweiten Mal erfolgreich ein Bergtal zum Schauplatz zeitgenössischer Kunst machte.

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Der Vermittlung räumt Alexandra Blättler in ihrer Arbeit einen wichtigen Platz ein. Ihre kuratorische und vermittelnde Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet, beispielweise 2011 mit dem Eidgenössischen Preis für Kunstvermittlung (Swiss Art Award) und 2013 mit dem Zürcher Stipendium für Kunstvermittlung.

Alexandra Blättler engagiert sich in zahlreichen Kommissionen und Gremien. Ihre gute Vernetzung und die vertiefte Kenntnis der Schweizer Kunst sind ideale Voraussetzungen für ihre Arbeit als Sammlungskuratorin am Kunstmuseum Luzern. Die Thematik ihres Dissertationsprojekts Materialien der Konzeptkunst. Das Scheitern als künstlerische Strategie passt zudem perfekt zum Sammlungsschwerpunkt 1970er-Jahre.

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