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Neue Beiz in der Neustadt setzt auf Gourmets und Nachtschwärmer
  • Regionales Leben
Die Gastgeber Christina und Daniel Bozic empfangen ab Samstag die Gäste. (Bild: bic)

Luzerner «El Divino» wird zu «Da Luni» Neue Beiz in der Neustadt setzt auf Gourmets und Nachtschwärmer

3 min Lesezeit 1 Kommentar 31.01.2020, 17:33 Uhr

Die Luzerner Neustadt erhält ein neues Restaurant und eine neue Bar. Im ehemaligen «El Divino» an der Winkelriedstrasse wird man wohl vor allem beim Feierabendbier auf seine Kosten kommen. Aber auch hungrige Nachtschwärmer werden hier künftig fündig.

Im Lokal des Restaurants «El Divino» an der Luzerner Winkelriedstrasse kommt es zu einem Pächterwechsel. Ab Samstag gibt es nicht mehr mexikanische Spezialitäten wie Fajitas, sondern andere «ausgeflippte und ausgefallene» Speisen von verschiedensten Orten der Welt, wie es auf Anfrage heisst. Die Preise bewegen sich im mittleren Segment.

Inhaber des neuen Lokals ist Daniel Bozic. Ein Mann, der sich in der Luzerner und Zuger Gastroszene in den letzten 25 Jahren seine Sporen abverdient hat. Die Beiz in der Neustadt wird sein zweites eigenes Restaurant.

Für Steakliebhaber und Veganer

Bis vor kurzem war Bozic Inhaber des italienischen Restaurants «Ladengasse» in Ebikon, das er seit 2012 führte. Die Aufgabe des Lokals in Ebikon sei aus privaten Gründen erfolgt, sagt Bozic. Zuvor stand er bereits als Koch in diversen Hotelküchen der Region. Um welche es sich handelt, möchte er nicht preisgeben.

Bozics künftige Beiz trägt den Namen «Da Luni» und hat eine spezielle, persönliche Bedeutung für den Inhaber. «Es ist eine Kombination aus meinem Namen sowie denjenigen meiner Kinder», verrät er. Das Lokal wird Bozic zusammen mit seiner Frau führen. Unterstützt werden die beiden von sechs Angestellten.

Das «Da Luni» an der Winkelriedstrasse.

Küche an Wochenenden bis Mitternacht offen

Bozic gewährt uns auch schon mal einen Blick in seine Speisekarte. «Wir servieren sowohl saftige Steaks und Fisch wie auch vegane Gerichte», erklärt er. Er fahre zudem bewusst zweispurig und richte deshalb eine Bar ein, die sich hervorragend für Ausgängler eigne.

«Bei uns ist jeden Abend ab 16 Uhr Häppli-Hour», sagt Bozic mit einem Lachen. Das heisst, dass es zu den Getränken an der Bar etwas Kleines zu Esssen umsonst gibt.

Und wer danach noch nicht aufstehen will (oder nicht mehr kann), kann an den Wochenenden problemlos noch eine Weile sitzen bleiben, denn die Bar wird freitags und samstags jeweils bis 2 Uhr morgens offen sein. Falls einen der Hunger dennoch packt, gibt es am Wochenende bis Mitternacht warme Speisen.

Blick in den Restaurantteil.

Barchef kreiert eigene Drinks

Für die Drinks ist im «Da Luni» Barchef Dario Dovoda zuständig. Der gelernte Käser aus Luzern hat sich mit 18 Jahren ganz dem Gastgewerbe verschrieben und seine teils selbst kreierten Drinks bisher in Zürich, im Berner Oberland, in Hamburg und auf Mykonos unter die Leute gebracht.

«Ich arbeite für meine Kreationen sehr gerne mit Kräutern», verrät Dovoda. Einige seiner Cocktails basierten beispielsweise auf Thymian- oder Rosmarinsirup. «Eine Spezialität wird bei uns der Wasserfall› sein», sagt Dovoda. Dafür lasse er süssen Portwein wie bei einer Lavalampe über die in verschiedenen Likörs schwimmenden Eiswürfel rinnen.

Ist bereit für lange Nächte: Barkeeper Dario Dovoda.

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1 Kommentare
  1. j.Müller, 01.02.2020, 13:04 Uhr

    wieder ein Betrieb der die Bewilligung in einem Wohnquartier bis 2 Uhr offen zu haben und die Küche bis 24 Uhr ich mags ja gönnen ,aber aus Erfahrung das lohnt sich nicht,. selber schauen hübsch,, gemacht Toi, toi,

Die zentralplus Redaktion wünscht Dir einen schönen Tag!

Wir möchten einfach kurz Danke sagen. Danke, dass du zentralplus liest.