Neubad in Luzern startet Spendenaufruf
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Braucht Hilfe, um schwarze Zahlen schreiben zu können: Das Neubad Luzern. (Bild: bic)

Loch in der «Milchbüechli»-Rechnung Neubad in Luzern startet Spendenaufruf

1 min Lesezeit 6 Kommentare 14.04.2021, 06:58 Uhr

Die Kulturbranche leidet unter den Einschränkungen durch die Coronapandemie – auch das Neubad in Luzern. Obwohl die finanzielle Hilfe durch Kanton und Bund helfen, ist das Kulturlokal auf Spenden angewiesen. 40’000 Franken sollen auf diesem Weg zusammenkommen.

Ende Monat trat mit Nicole Brunner die neue Geschäftsleitung des Neubad Luzern ein schweres Erbe an (zentralplus berichtete). Schwer deswegen, weil die anhaltende Coronakrise nicht nur für leere Räume, sondern auch ausbleibende Einnahmen sorgt. Dem Betrieb gehe es «Den Umständen entsprechend, also eher so mittelmässig», wie das Lokal in einer Mitteilung schreibt. Zwar würden Härtefallmassnahmen und Kurzarbeit und Ausfallentschädigungen helfen, allerdings sei das Loch in der «Milchbüechli»-Rechnung gross.

Damit das Kulturlokal Ende Jahr schwarze Zahlen schreiben kann, will es mit einem Spendenaufruf 40’000 Franken generieren. Eine Spende kann in Form einer Mitglied-, sowie Gönnerschaft oder Direktspende erfolgen.

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6 Kommentare
  1. paul, 14.04.2021, 20:06 Uhr

    @eichwäldler
    guter vorschlag. mit der mietverlängerung kommt sicher noch einen bazen dazu.
    wünsche allen ein gemütliches terrassen bier/tee/kafi was au emmer

  2. Setzen, sechs!, 14.04.2021, 12:49 Uhr

    Mmhh. Ich dachte die neue Geschäftsleiterin hiesse NATHALIE Brunner. Und im Artikel heisst sie nun Nicole Brunner. Das identitätsmässige Durcheinander, in verschiedener Hinsicht, hat offenbar System.

  3. Eich Wäldler, 14.04.2021, 11:18 Uhr

    Könnte ja mit den marktgerechten Mieteinnahmen vom Eichwäldli, welches im übrigen noch immer und trotz mehrmaliger Auszugsaufforderung des unsäglichen und heillos überforderten Stadträtin Jost bewohnt ist, quersubventioniert werden.

  4. Dunning-Kruger, 14.04.2021, 10:25 Uhr

    Lassen’s mich raten: Der Staat wirds wieder nolens volens bezahlen müssen.

  5. Theresa Hofmann, 14.04.2021, 09:43 Uhr

    Alle anderen Gastro-Lokale müssen auch ohne Spenden auskommen, aber die «Kultur» kann natürlich jammern, das können sie ja am besten.

    1. Sami Gallati, 14.04.2021, 16:32 Uhr

      Also gejammert hat vor allem der Gastro-Suisse Präsident, es haben auch viele Gastrobetriebe zu Spendeaktionen aufgerufen, ist auch völlig in Ordnung. Der Kulturkuchen hielt sich ziemlich zurück… Nur so zur Info!

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