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Nationalrat Töngi: «Man greift sich an den Kopf»
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Nicht nur Nationalrat, sondern auch begeisterter SBB-Fahrer: Michael Töngi vor dem Bahnhof Luzern. (Bild: Jutta Vogel)

Halbstundentakt Luzern – Bern wohl erst ab 2030 Nationalrat Töngi: «Man greift sich an den Kopf»

1 min Lesezeit 10.12.2018, 16:44 Uhr

Pendler müssen sich mit dem Halbstundentakt zwischen Luzern und Bern gedulden. Aktuell ist dieser aus Kapazitätsgründen noch nicht möglich – erst muss in die Infrastruktur investiert werden.

«Wann kommt der Halbstundentakt Luzern – Bern?», fragte Nationalrat Michael Töngi (Grüne) den Bundesrat in einer Fragestunde. Mit der Antwort ist er überhaupt nicht zufrieden. «Man greift sich an den Kopf», schreibt er in einer Mitteilung. 

Der Bundesrat schreibt in seiner Antwort, dass die Einführung des Halbstundentaktes zwischen Luzern und Bern erst ab 2030 gesichert ist – bisher galt dieser Halbstundentakt mit dem Ausbauschritt 2025 als beschlossen. Im Rahmen einer detaillierten Bauplanung werde geprüft, ob zusätzliche Angebote allenfalls auch früher eingeführt werden können.

Wo liegt das Problem? Für den Halbstundentakt nach Bern sind mehrere Infrastrukturmassnahmen nötig. In Zofingen braucht es ein Wendegleis. In Bern ist zudem der Ausbau des Knotens notwendig. Die Inbetriebnahme von Letzterem ist für 2030 vorgesehen – dann steht dem Halbstundentakt nichts mehr im Weg. 

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