Nächste FCL-Pleite gegen strauchelnde Basler
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Der FC Luzern findet in Basel den Weg zum Sieg nicht – so wie auf diesem Bild FCL-Torschütze Louis Schaub (rechts) nicht an Basels Afimico Pululu vorbeikommt. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)

2:3-Niederlage Nächste FCL-Pleite gegen strauchelnde Basler

2 min Lesezeit 2 Kommentare 04.10.2020, 17:53 Uhr

Der FC Luzern kommt auch gegen strauchelnde Basler nicht in die Gänge: In einem guten Match kassiert er die zweite Niederlage im dritten Saisonspiel. Jetzt tut eine Kurskorrektur in der zweiwöchigen Nati-Pause Not.

Das haben sich die Luzerner anders vorgestellt: Der FC Basel, der am Donnerstag eine Blamage in der Qualifikation zur Europa League einstecken musste und in der Meisterschaft nicht in die Gänge kam, gelingt vor gut 9’200 Zuschauern der Befreiungsschlag.

Der Treffer zum ersten Sieg unter Basels neuem Übungsleiter Ciriaco Sforza gelang Valentin Stocker mit dem 3:2 in der 77. Minute. FCL-Goalie Marius Müller sah bei diesem Abschluss nicht gut aus, weil er dem Ball nur hinterher schaute.

In der Nachspielzeit hätte Ibrahima Ndiaye noch eine Chance zum Ausgleich gehabt. Doch seinen Kopfball lenkte Basels Goalie über die Latte. Zuvor konnten die Luzerner durch Lucas Alves (59.) und Louis Schaub (32.) zweimal einen Rückstand ausgleichen.

Ein FCL-Sieg aus letzten 11 Spielen

So setzte es saisonübergreifend die siebte Niederlage für die Mannschaft von Fabio Celestini aus den letzten 11 Meisterschaftsspielen ab. In dieser Zeit errang der FCL bloss einen Sieg und drei Unentschieden.

Celestini will sein Team in dieser Saison von einem Fussball arbeitenden zu einem Fussball spielenden Team transformieren. Das Unterfangen wird aber umso schwieriger, wenn der FCL weiterhin so viele Gegentore zulässt. Deren sieben sind es bereits in drei Spielen dieser Saison.

FCL-Chancen zu Beginn ausgelassen

In der ersten Halbzeit hätte der FC Luzern dem Spiel eine andere Richtung geben können. Aber dafür hätte in der Anfangsphase mindestens eine der beiden Chancen von Marvin Schulz (4.) oder Pascal Schürpf (8.) genutzt werden müssen. Aber entweder intervenierte der FCB-Goalie oder flog der Ball am Tor vorbei.

Stattdessen hiess es in der elften Minute 1:0 für den Gastgeber: Auf Vorarbeit des überragenden FCB-Spielers Zhegrova brauchte Cabral nur noch einzuschieben.

Yvan Alounga, der zum ersten Mal in der FCL-Startaufstellung steht, erkämpfte sich nach rund einer halben Stunde Spielzeit jenen Ball, der über Filip Ugrinic letztlich bei Louis Schaub landete. Und der Österreicher brauchte nur noch einzuschieben, um seinen ersten Treffer für den FCL zu erzielen.

Doch die Freude auf Luzerner Seite währte nicht lange: Zwei Minuten später krönte Zhegrova seine starke Leistung mit einem Sololauf im Luzerner Strafraum und bezwang Marius Müller zum 1:2.

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2 Kommentare
  1. Walter Bieri, 04.10.2020, 22:51 Uhr

    Umfrage ausfüllen und über die Zukunft des FCL mitentscheiden.

    https://usl-fanumfrage.typeform.com/to/lOIpH0ju

    1. Julia_92, 06.10.2020, 00:50 Uhr

      Sehr interessante Umfrage. Insbesondere der dazugehörige Stelzblog hat mir die Augen geöffnet. Verrückt, wie da beim FCL bzw. in der Holding gewütet wurde in den vergangenen 10 Jahren. Zum fremdschämen. Dass darüber in den Zeitungen, ect. nie etwas geschrieben wurde!? Merci für den Link!

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