Nach Skandalspiel Luzern-GC: Bussen und Geldstrafen für Hooligans
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Die Strafuntersuchungen im Zusammenhang mit dem Abbruch des Spiels zwischen dem FC Luzern und dem Grasshopper Club Zürich sind abeschlossen. (Bild: ain)

Ein Mann akzeptiert die Strafe nicht Nach Skandalspiel Luzern-GC: Bussen und Geldstrafen für Hooligans

2 min Lesezeit 17.03.2021, 13:37 Uhr

Drei Hooligans, die im Mai 2019 das Spielfeld in der Luzerner Swissporarena das Spielfeld stürmten, wurden nun von der Staatsanwaltschaft Luzern gebüsst. Einer von ihnen will seine Strafe vor Gericht anfechten.

Es waren unrühmliche Szenen, die sich ins kollektive Gedächtnis des Schweizer Fussballs eingebrannt haben. Am 12. Mai 2019 stürmten mehrere Anhänger des Grasshopper Clubs Zürich in der Luzerner Swissporarena in der 68. Minute das Spielfeld und bedrohten die Spieler ihrer Mannschaft (zentralplus berichtete).

Nun sind die Untersuchungen gegen drei der fehlbaren Zuschauer abgeschlossen, wie die Staatsanwaltschaft Luzern am Mittwoch mitteilt. Gegen die drei Männer wurden Strafbefehle wegen mehrfacher Nötigung erlassen.

Spiel musste abgebrochen werden

Drei Rädelsführer hatten gegenüber den Sicherheitsverantwortlichen und der Polizei zudem verlangt, mit den Verantwortlichen des Zürcher Clubs zu reden. Denn mit dem Ausgang des Matches war der Abstieg des Schweizer Rekordmeisters besiegelt.

Die beschuldigten drei Personen forderten, dass der Fussballmatch, beim Spielstand von 4:0 für den FCL, nicht mehr weitergespielt wird und die GC-Spieler den GC-Fans ihre Triktos abzugeben haben. Das Spiel wurde schliesslich abgebrochen.

Einsprache erhoben

Zwei Beschuldigte haben die Strafbefehle akzeptiert. Sie müssen Bussen zwischen 2’200 und 2’500 Franken bezahlen. Zudem wurden sie mit einer bedingten Geldstrafe von 100 Tagessätzen zu 90 beziehungsweise 100 Franken bestraft.

Ausserdem müssen die Männer die Untersuchungskosten von rund 1’000 Franken bezahlen. Einer der Beschuldigten hat Einsprache gegen den Strafbefehl erhoben. Sein Fall wurde zur Beurteilung an das zuständige Bezirksgericht weitergeleitet. Bis zu einem Urteil gilt für ihn die Unschuldsvermutung.

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