Nach Schnee und kalten Nächten wartet ein warmes Wochenende
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Der nächtliche Frost macht den Pflanzen zu schaffen. (Bild: ber)

Frost setzt Luzerner Obstbäumen zu Nach Schnee und kalten Nächten wartet ein warmes Wochenende

2 min Lesezeit 08.04.2021, 14:14 Uhr

In der vergangenen Nacht wurde es im Schweizer Flachland frostig. Das macht den blühenden Obstbäumen stark zu schaffen. Immerhin bietet der Blick aufs Wochenende tröstliche Aussichten. Dann nämlich kehrt der Frühling zurück – wenn auch nur kurz.

«April, April, der macht, was er will.» Der April wird seinem Ruf als Wetterjongleur auch in diesem Jahr gerecht. Während die Ostertage teils mit sommerlichen Temperaturen aufwarteten, folgte gleich darauf der Schnee (zentralplus berichtete).

Wie «MeteoNews» in einer Mitteilung schreibt, war es in der vergangenen Nacht vielerorts schon zum dritten Mal in Folge im Flachland und in den tiefergelegenen Alpentälern frostig. Auch wenn es Luzern nicht in die Hitliste der kältesten Orte geschafft hat – Spitzenreiter war die Gemeinde Mathod im Kanton Waadt (445 M.ü.M.), wo -7,3 Grad gemessen wurden – so war es auch bei uns mit -2 Grad sehr kalt. Das setzt auch den bereits blühenden Obstbäumen zu (zentralplus berichtete).

Die Hoffnung ruht auf dem Wochenende

Bessere Aussichten bieten sich am Wochenende. Schon ab Freitag klettern die Temperaturen auf 15 Grad an und bringen einen sonnigen, nur stellenweise bewölkten Start ins Wochenende.

Richtig sommerlich wird es am Sonntag, wenn in Luzern um die 20 Grad erwartet werden. Ein Wetter, das nach draussen lockt und zum Flanieren und Spazieren anregt. Und eine Chance, die sonnenfreudige Naturen ergreifen sollen.

Der Frost kehrt zurück

Die frühlingshafte Phase währt nämlich nur kurz. Bereits am Montag sackt die Temperatur tagsüber wieder auf rund 3 Grad ab und bleibt auch am Dienstag in diesem Bereich. «Das Frostproblem ist somit noch nicht vorbei», schreibt Meteorologe Roger Perren.

Das Problem mit Frostschüben zu dieser Jahreszeit sei in den letzten Jahren immer häufiger aufgetreten, so Perren in der Mitteilung. Weil es häufig schon früh im Jahr sehr mild bis warm werde, entwickelt sich die Vegetation dementsprechend früher. Darum können Frostperioden im April grössere Schäden verursachen. «Dies ist wohl auch eine Folge des aktuellen Klimawandels und wird sich in Zukunft wohl noch weiter häufen», sagt Perren.

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