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Nach nur zwei Jahren: Neuer Stadtschreiber für Luzern gesucht
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Gut zwei Jahre lang wird Urs Achermann der Luzerner Stadtschreiber gewesen sein. (Bild: zvg)

Urs Achermann wechselt zur Landeskirche Nach nur zwei Jahren: Neuer Stadtschreiber für Luzern gesucht

2 min Lesezeit 1 Kommentar 22.08.2019, 14:20 Uhr

Nach 27 Jahren Toni Göpfert sind es jetzt nur zwei Jahre Urs Achermann: Der 49-Jährige gibt sein Amt als Luzerner Stadtschreiber per 1. Dezember ab. Er wird stattdessen Leiter der Geschäftsstelle der Evangelisch-Reformierten Landeskirche des Kantons Luzern.

Am 1. August 2017 trat der neue Luzerner Stadtschreiber Urs Achermann offiziell sein neues Amt an. Er beerbte Toni Göpfert, der nach 27 Jahren seinen Platz räumte (zentralplus berichtete).

Wie die Stadt am Donnerstag kommunizierte, wird Urs Achermann nun nur noch bis Ende November im Amt bleiben. Seine Erwartungen an die Gestaltungsmöglichkeiten und die Vorstellungen über die Amtsführung hätten sich nicht im gewünschten Umfang umsetzen lassen. Unter diesen Umständen habe er sein Amt nicht seinen Ansprüchen entsprechend ausüben können, wie es in der Mitteilung heisst.

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Stelle wird ausgeschrieben

Die Suche nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger erfolgt unter der Führung des Stadtpräsidenten. Die Stelle wird in den nächsten Tagen öffentlich ausgeschrieben.

Von 2004 bis 2017 arbeitete Achermann als Direktionssekretär der Baudirektion des Kantons Nidwalden. Zuvor hatte er während fünf Jahren die Stelle als Gerichtsschreiber am Amtsgericht Luzern-Land inne. Der 49-Jährige ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Er wohnt mit seiner Familie in Rothenburg.

Es ist bereits klar, wie seine berufliche Zukunft aussehen wird: Der wird per 1. Dezember Leiter der Geschäftsstelle der Evangelisch-Reformierten Landeskirche des Kantons Luzern.

Stelle wird neu geschaffen

«Die Evangelisch-Reformierte Landeskirche des Kantons Luzern gewinnt mit Urs Achermann einen Geschäftsstellenleiter, der viel Erfahrung im juristischen und politischen Umfeld sowie in der Personalführung und Projektleitung mitbringt», sagt Synodalratspräsidentin Ursula Stämmer-Horst. Mit der Schaffung der Stelle des Geschäftsführers setze die Kirche den Auftrag der Neuorganisation der landeskirchlichen Organisation um, welcher im neuen Organisationgesetz geregelt ist.

Das Organisationsgesetz stützt sich auf die seit 2017 in Kraft getretene Kirchenverfassung. Die Reformierte Kirche setzte in einem ersten Schritt das Organisationsgesetz per Ende 2019 um und reduzierte den Synodalrat von sieben auf fünf Personen. Per Ende 2019 werden zudem die Funktionen des Synodalsekretärs und der Synodalkassiererin neu organisiert. Der Leiter der Geschäftsstelle übernimmt die Aufgaben des Synodalsekretärs und Aufgaben des Synodalrates.

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1 Kommentare
  1. Joseph de Mol, 22.08.2019, 21:35 Uhr

    Er hat wohl auch zügig gemerkt, was bei der Stadt Luzern für ein Hühnerhaufen ist.