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Warum wurde der Bau des Zentrums Kriens viel zu teuer?
  • Politik
Die Stadt Kriens, in der Mitte das Stadthaus. (Bild: zvg)

Jetzt wird der Fall aufgerollt Warum wurde der Bau des Zentrums Kriens viel zu teuer?

2 min Lesezeit 1 Kommentar 22.05.2020, 10:06 Uhr

Eine Parlamentarische Untersuchungskommission (PUK) untersucht in Kriens, warum in letztere Zeit zahlreiche grosse Bauprojekte massiv teurer geworden sind, als ursprünglich gedacht. Untersucht wird der Fall des Zentrumprojekts sowie des Stadions Kleinfeld.

Bei verschiedenen grossen Bauprojekten der Stadt Kriens kam es in jüngster Vergangenheit wiederholt zu Kostenüberschreitungen. Betroffen waren bei den Zentrumsprojekten der Neubau des Stadthauses und der Bau des Schappe Kulturquadrats, dazu der Bau des Sportzentrums Kleinfeld. Um nach den Ursachen zu suchen, wurde nun eine Parlamentarische Untersuchungskommission (PUK) eingesetzt (zentralplus berichtete).

Diese hat gemäss der Krienser Stadtverwaltung als Basis für den Auftrag einen ausführlichen Fragenkatalog zusammengestellt und diesen zur Offertstellung verschiedenen Firmen zugestellt.

«Mit Ernst & Young konnte die PUK eine renommierte und bestens qualifizierte Firma für diesen Auftrag gewinnen», schreibt die Stadt Kriens weiter. Die Startsitzung mit Ernst & Young habe stattgefunden, die Arbeiten seien aufgenommen worden.

Einhaltung verschiedener Kompetenzen werden geprüft

Geklärt wird, ob gesetzliche Vorgaben sowie Ausgaben- und Kreditkompetenzen, eingehalten wurden. Zudem wird die Steuerung und Kontrolle auf Stufe Behörden und Verwaltung sowie der Verbuchungspraxis geprüft.

Dazu werden Projektunterlagen analysiert und auch einzelne Personen interviewt. Danach wird Ernst & Young zuhanden der PUK einen Bericht erstellen. Die Kommission soll diesen dann zur Berichterstattung dem Einwohnerrat vorlegen.

Ein genauer Zeitplan, wann die Untersuchung abgeschlossen sein wird, liegt noch nicht vor. Die Kommission geht jedoch davon aus, dass der Abschlussbericht im Verlauf des Herbstes 2020 vorliegen wird.

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1 Kommentare
  1. Hans Hafen, 23.05.2020, 20:51 Uhr

    Ernst & Young kann bei der Aufarbeitung dieser Fragestellung etwa gleich viel beitragen wie der Teufel bei der Beichte! Beraterfirmen sind und waren nie Teil der Lösung, sondern Teil des Problems!

Die zentralplus Redaktion wünscht Dir einen schönen Tag!

Wir möchten einfach kurz Danke sagen. Danke, dass du zentralplus liest.