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Nach Fast-Aus schöpfen Luzerner Kickerinnen neue Hoffnung
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Das aktuelle NLA-Team der FCL-Frauen. (Bild: FC Luzern Spitzenfussball Frauen)

Energieversorger sponsert Frauen des FC Luzern Nach Fast-Aus schöpfen Luzerner Kickerinnen neue Hoffnung

2 min Lesezeit 01.09.2017, 19:01 Uhr

Im Frühling noch stand das Frauen-Spitzenteam des FC Luzern vor dem Aus. Diese Woche nun wurde ein neuer Hauptsponsor vorgestellt und am Samstag geht man erleichtert in die Saison – auch wenn es sportlich schwer wird.

Am Samstag um 20 Uhr ist es soweit: Das NLA-Frauenteam des FC Luzerns eröffnet die Saison 2017/2018 mit einem Auswärtsspiel in Yverdon. Dies mit einer gewissen Erleichterung und Zuversicht – obwohl die Spielzeit für die Luzernerinnen sportlich schwer werden wird. Das Budget für die erste Mannschaft ist um 30 Prozent kleiner als noch vergangene Saison, als die FCL-Frauen den vierten Platz in der Meisterschft erreichten.

Das aktuelle Team ist sehr jung, sechs Juniorinnen rutschten ins Kader nach. Stürmerin und Shooting-Star Géraldine Reuteler, die kürzlich in der Nationalmannschaft debütierte, ist gerade mal 18-jährig (zentralplus berichtete). Andere Talente spielen in Nachwuchs-Auswahlmannschaften. Immerhin: Im Cup hat die NLA-Frauenmannschaft kürzlich schon gewonnen, als sie Baden mit 17:1 vom Platz putzte.

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Von Root über Kriens zum FC Luzern

Doch auch wenn es wohl einige Zeit dauern wird, bis die Mannschaft um Trainer Glenn Meier durchstarten kann, hat die Spitzenfussball-Abteilung des FC Luzerns doch erfolgreich schwere Zeiten durchgestanden. Einst firmierte sie als SK Root, dann als Frauenfussball-Abteilung des SC Kriens, bis sie sich 2014 dem Verein FC Luzern anschloss. Im Frühling kam es zum Eklat, als der langjährige Vorstand um Peter Strohhammer zurücktrat. Grund: Die angestrebte und eigentlich zugesagte Integration in den Profibereich der FC Luzern-Innerschweiz AG kam nicht zustande.

Damals standen vier Teams mit 75 Fussballerinnen und 15 Funktionäre vor dem Aus. Die Kassen waren leer, die Vereinszugehörigkeit lief aus und zahlreiche  Sponsoren sprangen ab. Es fanden sich aber fünf Freiwillige, welche die Vorstandsarbeit übernahmen und der Verein FC Luzern beschloss, an seiner Frauen-Spitzenfussballabteilung festzuhalten (zentralplus berichtete).

Innert weniger Wochen auf Vordermann gebracht

Der neue Vorstand um Präsident Thoms Bluntschli schaffte es in kurzer Zeit, die straffen Vorgaben des Schweizerischen Fussballverbandes einzuhalten. Und diese Woche konnte rechtzeitig vor Beginn der neuen Saison ein neuer Hauptsponsor bekanntgegeben werden: Der Energieversorger CKW unterstützt künftig das Fanionteam und die drei Nachwuchsmannschaften von FCL Spitzenfussball Frauen.

Das erste Heimspiel der Frauen vom FC Luzern findet übrigens  am 27. September um 20 Uhr in Luzern statt. Die Gegnerinnen sind die Frauen vom FC Zürich – also das Spitzenteam der letzten Jahre. Das wird ein echter Härtetest für die Spitzenfussballerinnen vom FCL.

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