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Nach der Trennung zog Zugerin ihren Ex durch den Dreck
  • Gesellschaft
In einer WhatsApp-Nachricht behauptete die Pflegemitarbeiterin, ihr Ex nehme Kokain. (Bild: Thomas Ulrich, Pixabay)

Verhängnisvolle Liebe am Arbeitsplatz Nach der Trennung zog Zugerin ihren Ex durch den Dreck

2 min Lesezeit 25.05.2020, 19:30 Uhr

Eine Büro-Romanze ist aufregend. Oft wird sie zu Beginn verheimlicht – was das Ganze besonders prickelnd macht. Endet die Beziehung jedoch, kann es gröbere Probleme geben. Auch juristische, wie eine Zugerin nun erfahren musste.

Mit kaum jemandem verbringt man so viel Zeit wie mit den Arbeitskolleginnen. Kein Wunder, ist der Arbeitsplatz seit jeher eine der wichtigsten Partnerbörsen. Auch eine junge Pflegerin eines Zuger Pflegeheimes verfiel dem Zauber der romantischen Geheimniskrämerei, die mit solchen Affären oftmals einhergeht. Er wirkte knapp sieben Monate.

Im August 2019 kam es zur Trennung. Eine schmerzhafte, wie es scheint. Denn knapp eine Woche nach dem Liebes-Aus schrieb die Pflege-Mitarbeiterin an eine Arbeitskollegin eine WhatsApp-Nachricht, die es in sich hatte.

Als Grund für die Trennung von dem Arbeitskollegen gab sie an, dass dieser Drogen nehme. Sie habe erfahren, dass er Kokain konsumiere – und so einen könne sie nicht brauchen. Die Arbeitskollegin leitete die Nachricht umgehend an den angeblichen Drogenkonsumenten weiter. Und dieser wiederum zeigte seine Ex wegen übler Nachrede an.

Die Staatsanwaltschaft Zug kommt nun zum Schluss, dass die junge Frau mit ihrer Nachricht den Ruf ihres Arbeitskollegen geschädigt hat. Bestraft wird sie mit einer bedingten Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu 70 Franken sowie einer Busse von 280 Franken. Darüber hinaus muss sie Gebühren in der Höhe von 400 Franken bezahlen, wie aus dem rechtskräftigen Strafbefehl hervorgeht.

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