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Nach dem Shoppen wird gesurft
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Ein Jahr nach der Eröffnung soll die Indooranlage endlich Fans in die Mall locken. (Bild: zvg)

News zum Mega-Shoppingcenter Nach dem Shoppen wird gesurft

2 min Lesezeit 1 Kommentar 07.12.2015, 09:00 Uhr

In der «Mall of Switzerland» wird man nicht nur einkaufen können: Eine zwei Millionen Franken teure «stehende Welle» lädt zum Surfen ein. Gemeinderat Peter Schärli freut sich auf die Surfenden. Und hat ein Augenzwinkern für die Planauflage übrig.

Die «Mall of Switzerland» nimmt langsam Gestalt an. Für über eine halbe Milliarde entsteht ein Konsumtempel, Kinosäle, Fitnesscenter und eine «stehende Welle» inbegriffen. Für Letztgenannte liegt nun bei der Gemeinde Ebikon das Baugesuch auf. zentral+ hat sich dieses angeschaut und wollte wissen, wie das mit dieser Welle genau funktioniert.

Betrieben wird die Attraktion durch die «Jochen Schweizer Projects AG». Sergio Belfanti, zuständig für die Kommunikation des Ebikoners Mega-Einkaufszentrums, erklärt: «Das Unternehmen wird eine 1’200 Quadratmeter grosse Innenfläche sowie einen 250 Quadratmeter grossen Aussenbereich anmieten. Geplant sind eine sogenannte «stehende Welle», an der 365 Tage im Jahr Surfen möglich sein wird, sowie ein eigenes Gastronomiekonzept mit den zwei Angeboten Wave-Bar und Café-Dining-Style.»

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Im Ausland werden bereits «stehende Wellen» betrieben.

Im Ausland werden bereits «stehende Wellen» betrieben.

Ebikon wird zum Surfer-Mekka

Eine «stehende Welle» ist eine künstlich erzeugte Welle, auf der gesurft werden kann. Die Technik der Welle erlaubt es, den Schwierigkeitsgrad der Welle innerhalb von Sekunden anzupassen. Damit kann eine Welle für Kinder, aber auch für Profis erzeugt werden. Da kommt Hawaii-Stimmung in der Mall of Switzerland auf. Darüber wurde auch der Ebikoner Gemeinderat informiert, wie Bauvorsteher Peter Schärli sagt. «Die Betreiber haben uns mit Fotos und einem Kurzfilm demonstriert, wie es dereinst aussehen könnte.» Schärli spricht von einer schönen Premiere, dass Ebikon bald die erste Indoor-Anlage dieser Art der Schweiz beheimaten darf.

Diese Visualisierung zeigt, wie es im Shoppingcenter dereinst aussehen wird: rechts die Mall, links der Freizeitkomplex und hinten die Wohnungen.

Diese Visualisierung zeigt, wie es im Shoppingcenter dereinst aussehen wird: rechts die Mall, links der Freizeitkomplex und hinten die Wohnungen.

Private Einsprachen unwahrscheinlich

Schärli erzählt weitere Details zur stehenden Welle: «Das Projekt wird gemäss Voranschlag zwei Millionen Franken kosten.» Eigentlich sei es ein gewöhnlicher Pool, so Schärli. «Das Becken wird aber nur etwa 60 cm tief sein und von der Intensität und der Höhe der Welle leben.»

Dass es einen Event-Teil in der Mall of Switzerland geben wird, weiss man schon lange. Weshalb liegt jetzt nochmals ein Baugesuch vor? Schärli erklärt: «Das ist mehr eine formelle Sache. Es geht um Themen wie Feuerschutz und versicherungstechnische Details.» Schärli nimmt es gelassen und sagt leicht augenzwinkernd: «Wir müssen den kantonalen Stellen schliesslich auch die Möglichkeit geben, dass diese ihre Stellungsnahmen dazu abgeben können.» Mit Einsprachen von privater Seite rechnet Schärli nicht.

Und so könnte der ganze Spass in Ebikon einmal aussehen:

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1 Kommentare
  1. Jürg Schwaller, 07.12.2015, 12:23 Uhr

    Dem Kt.Luzern fehlt Geld für die Bildung, genauso wie für dringende Infrastrukturanpassungen; Die Luzerner Regierung indes baut den Arabern, denen der in Hergiswil NW steueroptimierende Multimillionär Alfred N. Schindler in seiner unstillbaren Habsucht in Ebikon gegen 80 Mio. Franken arabisches Scharia- und Blutgeld ein Stück Schweiz nach einer gekauften und durch massive Drohungen beeinflussten Gemeindeabstimmung zum Alibi-Bau einer Shopping Mall verscherbelt hat und mit regierungsrätlichem Segen den Fernöstlern die Errichtung des ersten islamischen Vorpostens in der Schweiz ermöglicht, mit über 100 Mio. Steuergeldern devot den teuersten Autobahnzubringer der Schweiz und der euphorisierte Regierungspräsident lobt die Investitionsattake der Wüstenpotentaten als «Schlüsselprojekt für den Kanton Luzern und hyperventiliert, dass „Projekte von solch aussergewöhnlichen Dimensionen“ realisiert werden.

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