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Will auch der Kanton Luzern ein Fahrverbot für Dreckschleuder?
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Die Luzerner Regierung (von links): Paul Winiker, Reto Wyss, Guido Graf, Fabian Peter, Marcel Schwerzmann. (Bild: jal)

Regierung will Mobilitätskonzept erarbeiten Will auch der Kanton Luzern ein Fahrverbot für Dreckschleuder?

1 min Lesezeit 1 Kommentar 12.02.2020, 17:40 Uhr

Die Luzerner Regierung will ein Mobilitätskonzept für den ganzen Kanton Luzern erarbeiten. Damit will sie «die Herausforderungen der Zukunft» gezielt anpacken. Das zu einer Zeit, in der andere Städte immer mehr auf saubere Autos setzen.

Andere Städte in der Schweiz tun es bereits: Auf saubere Autos setzen. Die Stadt Genf macht ihre Innenstadt an besonders belasteten Tagen für Dreckschleudern dicht und führte sogenannte Umweltzonen ein. Am vergangenen Sonntag hat die Basler Stimmbevölkerung einer umstrittenen Vorlage zugestimmt, nach der die Behörden bis 2050 dafür sorgen sollen, dass auf dem Kantonsgebiet nur noch umweltfreundlicher Verkehr herrscht.

Die Luzerner Regierung will nun «die Herausforderungen der Zukunft» gezielt angehen, wie es in einer Mitteilung heisst. «Mobilität ist ein Grundbedürfnis der Bevölkerung», wird Regierungsrat Fabian Peter zitiert. Er ist Vorsteher des Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartements. «Technologische Fortschritte, autonomes Fahren sowie alternative Antriebe verändern die Ausgangslage.» Um die Herausforderungen der Zukunft gezielt anpacken zu können, will der Luzerner Regierungsrat nun ein ganzheitliches Mobilitätskonzept für den ganzen Kanton erarbeiten.

Das Konzept soll die mittel- und langfristigen Ziele und Entwicklungsgrundsätze für alle Verkehrsmittel und Verkehrszwecke festhalten, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

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1 Kommentare
  1. Remo Meier, 14.02.2020, 10:07 Uhr

    Wo fängt heutzutage ein „Grundbedürfnis“ an und wo hört es auf?
    Einige müssen an Wochenenden hunderte km fahren andere täglich 4- 8x von ihrem Wohnort weg und zurück während einige ihr Fahrzeug von Fr. bis Mo in die Garage stellen und ihre Freizeit zu Fuß mit dem Fahrrad oder der ÖV verbringen.
    Emissionen sind das Eine, Maßlosigkeit resp. Konsumverhalten das Andere. Solange Bevölkerung und Wirtschaft keine Rahmen gesetzt sind wird der Klimaschutz trotz Elektrofahrzeugen und Energiewende garantiert verfehlt.