«Mit Donald Trump auftreten? Zum Haareraufen!»
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Sieht Tee und hört Bücher: John Wolf Brennan, Weggiser Jazzmusiker und Komponist. (Bild: hae)

50 Fragen ... an Musiker John Wolf Brennan «Mit Donald Trump auftreten? Zum Haareraufen!»

11 min Lesezeit 06.08.2017, 05:13 Uhr

John Wolf Brennan liebt den Fleiss des Deutschen, die Fabulierkunst des Iren und lebt mit Schweizer Pass seit 56 Jahren in Weggis. Der 63-Jährige hat Musik im Blut: Er spielte 64 CDs ein und schuf 265 Kompositionen. Als erster Schweizer durfte er fürs Alpentöne-Blasorchester komponieren. Der Ex-Musiklehrer über Berge und «Ghüratnigs», Trump und die schwarze Göttin, Blitz und Donner.

«Das Haus hinter der Kirche» musste zur Beschreibung für das Interview-Treffen genügen. Klar, Weggis ist ein kleines Dörfchen, immerhin mausert es sich sommers zur Festhütte am See. Alle paar Wochen wird Samba getanzt, eine Rosenkönigin gekürt, Heirassa gejuzzt – oder auch lüpfig gejazzt. Und einer der grössten Jazzer lebt hier, Sohn eines deutschen Hoteliers und einer irischen Künstlerin.

John Wolf Brennan (63) empfängt mit offenem Lächeln, redet weiter ins Telefon und verhandelt mit der Rektorin die Zukunft einer Tochter. Mit jovialer Geste lässt er einen eintreten und gibt Zeit, die Wohnung in Ruhe zu analysieren: Überall liegen Papiere und CDs herum, auch diverse von seinen verschiedenen Bandprojekten: Pilgrims, Pago Libre, Trio mit Christian Zehnder, MeMo, Triangulation. Dem Yamaha-Flügel kommt so viel Platz wie dem Stubentisch zu. 

Liebt Farben, Gestik und Mimik

John Wolf Brennan liebt Farben: gelb das Halstuch, türkis das Mammut-Hemd, rot die Küchenschränke. Und äusserst extrovertiert sind Gestik und Mimik des Kulturmenschen, der – ob mit Worten oder Noten – ein Storyteller ist. Ideal, sind wir mit knappen Fragen angerückt. Gut, können wir sitzen und marokkanischen Pfefferminztee trinken. Also los, zuhören. 

1. John Wolf Brennan, was war für Sie als Kind Ihr Traumberuf?

Zuerst wollte ich Erfinder werden – wie Daniel Düsentrieb oder Professor Bienlein aus «Tim und Struppi». Weshalb meine erste Erfindung eine Roboter-Farm werden sollte. Dann träumte ich davon, Pilot zu werden – diese Idee ist daran gescheitert, dass man vor der Swissair-Karriere eine Ausbildung zum Militärpiloten zu absolvieren hatte. Aber das war mit John Lennons «Give Peace a Chance!» nicht zu vereinbaren.

2. Wie kompensieren Sie das?

Heute fliege ich mit einem Flügel. Ich bekomme Flügel am liebsten auf einem Steinway, zu Hause gerne Yamaha …

Liebt Farben, Gestik und Mimik: Musiker mit deutschen und irischen Wurzeln sowie einem Schweizer Pass.

Liebt Farben, Gestik und Mimik: Der Musiker mit deutschen und irischen Wurzeln sowie einem Schweizer Pass fliegt auf seinen Flügeln.

(Bild: hae)

3. Wo holen Sie sich Inspiration?

Beim Bergsteigen und Schifffahren. Beides gab mir mein Vater, der einstige Hoteldirektor des «Albana» in Weggis, schon früh mit auf den Weg. Er nahm mich und meinen Bruder Peter mit, sagte: «Ich weiss e Wäg!» Ging beispielsweise in eine dunkle Schlucht, hielt sein Ohr an den Fels und schwärmte, welch schöne Musik er höre. 

«Ich glaube gerne an Gott, wenn sie weiblich, schwarz und bluesig ist!»

4. Musik berauscht auch Sie – glauben Sie da noch an Gott?

Gerne, wenn sie weiblich, schwarz und bluesig ist! Ich musiziere oft in Gotteshäusern, bin deshalb vor Jahren wieder in die Kirche eingetreten. Dies, nachdem ich sie aufgrund der Gräueltaten irischer Geistlicher und des Stillstands der Ökumene mit fliegenden Fahnen verlassen hatte.

5. Wie sieht ein Sonntag bei Ihnen aus?

An Sonntagen lege ich mein Ohr am liebsten an einen Felsen oder tauche in einen Bach irgendwo in den Bergen. Ich lausche und lausche und lausche … und warte aufs Echo. Das rührt mich.

6. Wann haben Sie das letzte Mal geweint?

In ergreifenden Momenten, und die lauern überall: im Kino, beim Anblick des Oeschinensees, dem Juwel der Bergseen von der Blüemlisalp aus, bei traurigen Geschichten, beim Sonnenuntergang.

7. Und in welchen Situationen lachen Sie?

So oft wie möglich, und nicht zuletzt über meine eigene Dummheit. Und über gute Werbung: «Alles wird besser, Valser bleibt gut.» «Galaxus für jeden Scheiss» für WC-Bürsten, «Galaxus für schlechte Werbung» für Papierkörbe, «Galaxus für fliegende Untertassen» für Schüfeli und Bäseli.

8. Womit kann man Sie richtig ärgern?

Mit dummer Werbung, und die macht circa 98 Prozent aus. Mit Arroganz, Ignoranz und Ausgrenzung. In der Kunst wie im Leben: mit ständiger «Gänsefüsschen»-Ironie. Am schlimmsten aber ist der Zynismus der ewiggestrigen Besserwisser, die sagen: «Ich has doch scho immer gseid … ». Und wenn Ausländer pauschal als schwarze Schafe gebrandmarkt werden – das ist dann die allerbilligste Form des Mitläufertums.

«Ich tanze immer, wenn meine Liebste mich dazu auffordert!»

9. Wann tanzen Sie?

Immer wieder gerne zu guter Musik von The Police, Eric Clapton, Mark Knopfler und Peter Gabriel. Auch zu heissen Rhythmen von Salsa, Samba, Afro oder Tango. Und immer, wenn meine Liebste mich dazu auffordert!

10. Welche Kultur konsumieren Sie sonst noch?

Kultur ist für mich der Gegenpol von Konsum. Gerne höre ich Bücher, rieche Kino, fühle Konzerte, taste Architektur oder sehe Kulinarisches.   

11. Was hören Sie zum Aufstehen?

Meist den Wecker. Und manchmal die Kirchenglocken.

12. Was hören Sie zum Kochen?

«Echo der Zeit», «International» auf Schweizer Radio 1 und 2, oder das Rauschen der Weltformel.

13. Ist die immer noch gefragt? Das ganze Universum in eine Formel zu fassen, die auf ein T-Shirt passt: Das war doch mal der grosse Traum der Physiker. Von jeher versuchten sie, ihre Theorien so zu vereinheitlichen, dass nur eine übrig bleibt – die «Theorie von allem». Mittlerweile sind die Wissenschaftler ziemlich entnervt. Wann sind Sie denn entnervt und wovor haben Sie Angst?

Vor einem Wadenkrampf mitten im See bei der Seeüberquerung, vor einem platten Veloreifen, vor den twitternden Plattitüden der grossen Trumpeltiere in Washington, Moskau, Peking und Pjöngjang.

14. Das sind alles Profis des taffen Auftritts. Haben Sie vor Ihren Auftritten Lampenfieber?

Meistens ja, und das hilft auch bei der KonZENtration – schliesslich geht es in jedem Auftritt ja um Leben und Tod.

15. A propos Tod: Ihre grösste Angst?

Unbedeutendes zu erzählen. Frei nach dem Buchtitel von Bernard Thurnheer «Wie soll ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage?».

Als erster Schweizer durfte John Wolf Brennan fürs Alpentöne-Blasorchester komponiere.

Als erster Schweizer durfte John Wolf Brennan fürs Alpentöne-Blasorchester komponiere.

(Bild: hae)

16. Und wie geht also die Weltformel?

Ganz einfach: M x L hoch 2. Musik mit Liebe im Quadrat. Wobei auch die Umkehrformel gilt …

17. Und à propos Liebe: Sind Sie in den Teams Ihrer diversen Bands beliebt?

Das hoffe ich …

18. Umgekehrt: Sind Ihnen Ihre Mitmusiker lieb?

… das weiss ich. Und wie!

19. Mit wem würden Sie gerne mal auftreten?

Mit dem israelischen Bassisten Avishai Cohen.

20. Mit wem unter gar keinen Umständen?

Mit Donald Trump als Timekeeper oder Bass-Fundamentalist. Zum Haareraufen.

«Ich mache Kampfsport in den Disziplinen Schreibtisch aufräumen, Papierberge abtragen, Unkraut jäten.»

21. A propos raufen. Machen Sie auch Kampfsport?

Täglich – vorwiegend in den Disziplinen Schreibtisch aufräumen, Papierberge abtragen, Unkraut jäten, die eigenen Unzulänglichkeiten zu überwinden versuchen.

22. Was stört Sie an sich selbst?

Ein gewisser Hang zum Pädantischen – in Anspielung auf eine schöne Galaxus-Werbung: «Duden … für Pädanten» – und zum wandelnden Lexikon. Meinen Lehrer-Impetus werde ich wohl nie ganz los.

23. Was bedeutet Ihnen Familie?

Meine Familie bedeutet mir sehr viel – wobei es ja nicht nur die «Kernfamilie» gibt. Zum erweiterten Kreis gehören auch die Patchwork-Family, Freunde, Tiere, Bäume, Wälder, Lichtungen, Blumen, Seen, Berge, Bäche und Flüsse.

24. Sind Sie ein guter Vater?

(Denkt lange nach) Möchte ich gerne sein, weil ich ja in einer Patchwork-Family mit fünf Kindern lebe. Aber das kann man nie sein, sondern nur werden. Vater-Werden gelingt nur in permanenter Aus- und Weiterbildung, und unsere Kinder und Jugendlichen sind manchmal ganz schön harte Brocken als Lebens-Lehrmeister!

25. In welchen Lokalen der Region trifft man Sie?

Irgendwo am See, oder mit Aussicht auf die Reuss. Eine Regel gilt: Wasser muss sein.

26. Einen Witz erzählen, bitte!

27. Schreiben Sie Tagebuch?

Unregelmässig mit Buchstaben, regelmässig mit Noten.

28. Welche Geheimnisse lesen wir da?

In Buchstaben ist es ein Auslaufgehege für frei fliegende Gedanken, in Noten ein Sammelsurium von manchmal geradezu quälenden Ideen, die notiert werden wollen. Und manchmal gelingt es dann auch, den dämonischen Ohrwurm zu bannen.

29. Was liegt auf Ihrem Nachttisch, was lesen Sie gerade?

«Homo sapiens» und «Homo Deus» von Yuval Noah Harari, Krimis von Guillaume Musso und Hjorth & Rosenfeldt, die Schweizer Lukas Bärfuss und Eveline Hasler.

30. Was lesen Sie beim Bestsellerautor, dem israelischen Harari, gerne?

Er hat mutige Thesen. Etwa, dass der Mensch sich im 21. Jahrhundert neuen Zielen zuwenden kann, weil er seine drei grössten Feinde in den Griff bekommen hat, nämlich Krieg, Krankheiten und Hunger. Oder: Für einen Amerikaner oder Europäer der Gegenwart ist Coca-Cola die grössere Bedrohung als al-Qaida. Oder dass der Weizen den Menschen domestiziert und damit unsere moderne Gesellschaft geschaffen hat.

31. Interessant. Möchten Sie Harari zitieren? Hier dürfen Sie!

Oh, gerne doch (klaubt Interviews hervor): «Das 21. Jahrhundert könnte zur Geburt einer neuen sozialen Klasse führen: der Klasse der Nutzlosen.» Oder hier: «Eine Fliege kann keinen Porzellanladen zerstören, sie bringt nicht einmal eine Tasse ins Wanken. Was tut sie also? Sie sucht sich einen Elefanten, fliegt in dessen Ohr, macht ihn verrückt, bis der Elefant vor Wut schäumt und das Porzellan kaputtschlägt. Das haben wir in den vergangenen 20 Jahren erlebt. Niemals hätte al-Qaida den Irak von allein destabilisieren können, also haben sie die Amerikaner in Rage gebracht, und die haben dann den Irak zerstört, in dessen Ruinen wiederum neue Terrorgruppen erblühen konnten.»

32. Wie steht es mit zeichnen? Malen Sie uns doch Ihren Lieblingsjazzer!

Allan Holdsworth ist Gitarrist und Erfinder frappierender Harmoniefolgen und der unglaublichsten Solos.

Allan Holdsworth by John Wolf Brennan.

Allan Holdsworth by John Wolf Brennan.

(Bild: hae)

33. Sind Sie als Jazzer ein politischer Mensch?

Es gibt keine unpolitische Kunst. Es kommt auf die Haltung dahinter an, auf die Botschaft – auch wenn sie gut versteckt ist. Deswegen kann sie missverstanden werden, und so bleibt die Aufklärung eine permanente Herausforderung an uns selbst.

34. Was ist Luxus für Sie? 

Himbeeren mit Hazal, dem leckeren türkischen Joghurt, und etwas Honig. Zeit nicht nur zu haben, sondern Zeit zu sein.

35. Was meinen Sie damit?

Zeit haben ist eine Quantität, Zeit sein eine Qualität. Wir sind als Musiker diesbezüglich privilegiert: Schliesslich sind wir berufsmässig Hersteller von Gegenwart.

36. Was singen Sie unter der Dusche?

«She came in through the Bathroom Window» von den Beatles, «Mas que nada» von Jorge Ben, «Viva la Vida» von Coldplay.

37. Also Beatles statt Stones?

Meistens Beatles, ja. Aber immer öfter auch die frühen Stones, als Gitarrist Brian Jones noch mittat. Und neulich das sensationelle Kuba-Live-Konzert im Film «Havana Moon».

38. Miles Davis oder Diana Krall?

I walk many, many miles for Miles!

39. Wein oder Bier?

Beides! «La Torpille» und «La Mandragore» der Brassière des Franches-Montagnes aus Saignelégier im Schweizer Jura für den Durst. Primitivo di Manduria und Ribera del Duero für die Lust und Musse.

40. Lieblingsgetränk?

«Ghüratnigs», halb süsser, halb saurer Most, marokkanischer Pfefferminztee, Mango-Lassi.

41. Worauf sind Sie besonders stolz?

Auf meine wichtigste Antriebsfeder, den «Gwunder»: Es gibt noch vieles zu erforschen, zu entdecken, zu er- und verarbeiten. Wenn ich selbstkritisch meine Arbeit hinterfrage, finde ich manch Verbesserungswürdiges. Und genau dort fängt es an zu kribbeln!

42. Kribbeln, Ihr Markenzeichen?

Es kribbelt mich immer, Geschichten zu erzählen. Gerne bin ich Storyteller, denn Geschichten sind das Schönste, ob beim Reden, Schreiben oder Musizieren. Nehmen Sie das irische Sprichwort: «Wenn man unterhalten werden will, sollte man seinen Weg verlieren.» Sprich, ich liebe Widerhaken. Und so kommt es, dass man dann das findet, von dem man nicht gewusst hat, dass man es überhaupt gesucht hat.

43. Haben Sie Vorbilder?

David Steindl-Rast, den ZENediktiner; Mani Matter, den Poeten des Alltags; Esther und Domenic Steiner, das Weggiser «Thermoplan»-Unternehmerpaar; Gitarrist John McLaughlin, den Pionier der East-meets-West-Fusion; Peter Gabriel, den frühen Genesis-Sänger und Begründer der «Real World»-Music.

44. Und Visionen? 

Die Schweiz als Springbrunnen (inter-)kultureller Impulse, als Drehscheibe technischer Innovationen, als Brennpunkt transdisziplinärer Projekte und mutiger Pionierleistungen: Energiewende, Industrie 4.0, Internet der Dinge, Solar Impulse, Wasserkraft. Ein schlagendes Beispiel ereignet sich derzeit vor meiner Tür: Wenn man den Vierwaldstättersee zur Energiegewinnung um ein halbes Grad abkühlen würde, könnte man die Energie von 84 AKWs ersetzen! Der Wärmeverbund See wird derzeit von der Korporation Weggis in Gang gesetzt: eine kühne Vision und echte Pionierleistung!

«Mein Lebensmotto? Frei nach Mark Twain, Wahlweggiser wie ich: Donner ist gut und eindrucksvoll, aber die Arbeit leistet der Blitz.»

45. Ihr Lebensmotto?

Frei nach Mark Twain, Wahlweggiser wie ich: «Donner ist gut und eindrucksvoll, aber die Arbeit leistet der Blitz.» Denn beim Komponieren ist der erste Ton oft wie ein Blitz … aber dann fängt die Arbeit beim zweiten Ton erst richtig an! 

46. Gibt es Dinge im Leben, die Sie bereuen?

Wenn es mir – trotz aller Anstrengungen – nicht gelungen ist, Brücken der Verständigung zu bauen. Alles klar?

47. Was wäre Ihre Henkersmahlzeit?

Ghackets mit Hörnli, weil ich da gleich ans Schafott denken muss. Ansonsten gerne Älplermakronen.

48. Und Ihr geheimster Traum?

Als Pilot mit zwei Flügeln auf dem Matterhorn zu stehen – mind matters!

In der Aare geschwommen, eine Frau gestroffen, geheiratet: John Wolf Brennan mit Regula.

In der Aare geschwommen, eine Frau gestroffen, geheiratet: John Wolf Brennan mit Regula.

(Bild: zvg)

49. Was steht auf Ihrer Bucket-List, der Wunschliste der Lebensträume?

Patagonien bereisen, einen Sehnsuchtsort. Dort will ich Berge besteigen und mit dem Schiff in die Fjorde fahren, ach! Dann wieder mal im Yosemite State Park in den USA zelten. Und zum Half Dome, einem perfekten Granitberg, hochschauen. Eines habe ich schon gemacht: in der Aare geschwommen. Dort habe ich eine gewisse Regula angetroffen – heute ist sie meine geliebte Frau.

50. Sind Sie ein Draufgänger?

Das ist das Tolle in meinem Alter: Man muss nicht mehr um den Brei herumreden. Das ging schnell, wir lachten uns an und gingen ins Restaurant «Schwellenmätteli». Einige Jahre später wurde auf Rigi-Kulm ge-high-ratet: auf 1’800 Metern über Meer.

Alpentöne vom 17. bis 20. August

Alle zwei Jahre findet das Festival in Altdorf statt. Bislang wurde jeweils ein Komponist aus dem Ausland eingeladen, ein Programm für das Alpentöne-Blasorchester zu komponieren. Etwa Tubist Michel Godard aus Frankreich oder Klarinettist Gian-Luigi Trovesi aus Italien. Mit John Wolf Brennan ist erstmals ein Innerschweizer als Komponist eingeladen. Er schrieb ein stündiges Programm für Blasorchester, seine Band Pago Libre sowie drei Gastsolisten: Christian Zehnder (Stimme), Christy Doran (Gitarre), Patrice Héral (Schlagzeug). SRF 2 macht eine Aufzeichnung, das Schweizer Fernsehen eine Sternstunden-Sendung und bringt fürs Kino im Kopf die preisgekrönte Echo-Radiosendung von Bettina Mittelstrass. John Wolf Brennans Komposition «got hard» gelangt am 19. August um 18 Uhr im Theater Uri zur Aufführung. (hae)

www.alpentoene.ch

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