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Mietstreit um stadtbekannte Luzerner Bar
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In der Oops-Bar kam es am Montagmittag zu einem Polizeieinsatz. (Bild: wia)

Polizeieinsatz beim «Oops» Mietstreit um stadtbekannte Luzerner Bar

2 min Lesezeit 1 Kommentar 26.08.2019, 18:21 Uhr

An der Zentralstrasse in Luzern ist ein Streit zwischen Verwaltung und Mieterschaft entbrannt. Am Montagmittag kam es zu einem Polizeieinsatz, es steht Aussage gegen Aussage. Es drohen mehrere Strafverfahren.

Aufmerksamen Passanten dürfte es bereits vor einigen Wochen aufgefallen sein. Die Oops-Bar an der Zentralstrasse in Luzern ist geschlossen. Nicht nur das. Alle Stühle und Bänke sind weg. Am Montagmorgen kam es ausserdem zu einem polizeilichen Einsatz in besagtem Lokal. Zwei Polizei-Vans und mehrere Einsatzkräfte befanden sich kurz vor Mittag vor Ort, wie zentralplus beobachtete.

Wie die Luzerner Polizei bestätigt, habe man für besagte Adresse um 11:17 eine Einbruchmeldung erhalten und sei ausgerückt. Da jedoch noch diverse Abklärungen laufen würden, könne man dazu nicht mehr sagen.

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Die Verwaltung will das Lokal schliessen

Ausgegangen war die Meldung eigenen Angaben zufolge vom Verwalter der Liegenschaft. «Wir wollen die Bar schliessen», bestätigte er vor Ort. Die Geschäftsführerin des «Oops», Ria Akay, habe kein Recht darauf, das Lokal zu betreten.

Dies, da das Lokal vergangenen Freitag bereits an eine neue Eigentümerschaft hätte übergehen sollen. Frau Akay verfüge über keinen gültigen Mietvertrag, erklärte er weiter.

Wenig später verliessen die Polizisten das Lokal, Verhaftungen gab es keine, während sich Ria Akay noch immer im Lokal aufhielt. «Wir haben heute morgen den Schlüsseldienst kommen lassen», erklärte sie gegenüber zentralplus. Bereits mehrmals habe der Hauptmieter des Lokals die Schlösser auswechseln lassen, behauptete sie. Und weiter: «Dabei sind wir die rechtmässigen Pächter der Bar.»

Es sei nicht das erste Mal gewesen, dass das passiert sei. «Als ich anfangs August mit meiner Familie in die Ferien fuhr, hat man die Schlösser ohne unser Wissen ausgewechselt», sagte sie. Ausserdem habe man das Mobiliar entfernt, im Keller verstaut oder verkauft, wie ihr ein Mitarbeiter berichtet habe. «Wenige Tage, nachdem wir mit dem Auto in der Türkei angekommen sind, mussten wir deshalb bereits wieder aufbrechen.»

Pächterin besetzt ihr Lokal

Akays ergänzte: «Ich bin die rechtmässige Besitzerin des Lokals. Ich habe meine Miete immer bezahlt, es gibt keinen Gerichtsentscheid, der etwas anderes besagt.» Entsprechend habe man gegen den Hauptmieter eine Strafanzeige eingereicht.

Nun will Ria Akay das «Oops» nicht mehr verlassen. «Die Bar ist meine Existenz, ich kann und will sie nicht aufgeben», erklärt die Pächterin, die bereits seit 2016 in der Bar arbeitet.

Und weiter: «Die Gegenpartei möchte, dass ich meinen Besitz aufgebe, damit sie diesen wieder zurückgewinnt. Das wird zweifellos passieren, wenn ich zu lange wegbleibe vom Lokal.»

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1 Kommentare
  1. Sebastian Hesse, 27.08.2019, 09:59 Uhr

    Ich habe nur positive Erfahrungen in dieser Bar und mit den Bedienenden erlebt.
    Wenn sie die rechtmässige Mietende ist, gehört der Geldgier( der Vermietenden) -die vermutlich dahinter steckt , eindeutig der Riegel geschoben.