Mieterverband Luzern: Mario Stübi als neuer Präsident vorgeschlagen
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Der designierte Präsident Mario Stübi (36, Luzern) ist seit vier Jahren im Vorstand des Mieterinnen- und Mieterverbands Luzern.

Mark Schmid gibt ab Mieterverband Luzern: Mario Stübi als neuer Präsident vorgeschlagen

2 min Lesezeit 16.04.2021, 08:18 Uhr

Beim Luzerner Mieterinnen und Mieterverband kommt es zu einem Präsidiumswechsel. Mark Schmid tritt nach 14 Jahren zurück. Der Vorstand schlägt SP-Grossstadtrat Mario Stübi, der seit vier Jahren im Vorstand ist, als neuen Präsidenten vor.

Mark Schmid (61) übernahm das Präsidium im Jahre 2007 von Adrian Schmid. Stolz sei er auf den erstmaligen Sieg einer kantonalen Initiative «Fair von Anfang an, dank transparenter Vormiete!» im letzten Herbst, wie es in einer Medienmitteilung des Mieterinnen- und Mieterverbands heisst.

Schmid betont aber gleichzeitig: «Fundamentaler aber war der Richtungswechsel in der Stadtluzerner Wohnpolitik, den wir 2012 mit der Initiative ‹Mehr zahlbarer Wohnraum› einleiten konnten. Die starke Unterstützung für mehr Gemeinnützigkeit durch die Stimmbevölkerung hat auch bei den Wohnbaugenossenschaften neue Dynamik und mehr Kooperation ausgelöst.»

Ebenfalls entscheidend war für ihn die Referendumsandrohung bei der städtischen Bau- und Zonenordnung vor acht Jahren, welche den Stadtrat zum Einlenken bewegte: «Die ursprüngliche, übermässige Liberalisierung hätte den Renditedruck verstärkt und zum Verlust von zahlbarem Wohnraum geführt.»

Nun kommt es nach 14 Jahren zu einem Präsidiumswechsel. Der Vorstand schlägt als neuen Präsidenten den Luzerner Mario Stübi vor.

SP-Grossstadtrat Mario Stübi als Nachfolger zur Wahl vorgeschlagen

Der designierte Präsident Mario Stübi (36, Luzern) ist seit vier Jahren im Vorstand und ergänzte die Geschäftsstelle im Abstimmungskampf «Fair von Anfang an» tatkräftig. Stübi ist seit 2014 SP-Stadtparlamentarier und freue sich auf die zusätzliche Aufgabe.

Politisch sieht er einige Handlungsfelder: «Die Situation der Mietenden muss sich verbessern und eine Verknappung von Wohnraum – etwa durch Airbnb und Co. – dürfen wir nicht zulassen. Genau so wenig wie die Angriffe auf das Mietrecht auf nationaler Ebene. Unsere Sektion steht für das Sammeln von Referendumsunterschriften bereit.»

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