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Mieten im Luzerner Schönbühl-Hochhaus steigen stark
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Das Aalto-Hochhaus im Luzerner Schönbühl öffnet im Zuge der Europäischen Tage des Denkmals seine Türen. (Bild: pbu )

Sogar der Veloparkplatz muss bezahlt werden Mieten im Luzerner Schönbühl-Hochhaus steigen stark

2 Min 14.03.2019, 10:44 Uhr

Die Wohnungen im Aalto-Hochaus im Luzerner Schönbühlquartier werden um rund einen drittel steigen. Dennoch sind bereits mehr als ein Viertel der Wohnungen reserviert. Und auch für das ehemalige Restaurant «Centro» scheint eine Lösung gefunden.

Das Hochhaus des finnischen Stararchitekten Alvar Aalto beim Schönbühlcenter in Luzern wird derzeit umfassend saniert. Jetzt ist klar: Die Erneuerung des Gebäudes wird grosse Auswirkungen auf die Mietzinse haben. Die bisher vergleichsweise moderaten Mieten werden stark ansteigen. Rund ein Drittel mehr als bisher müssen Mieter künftig aufwenden, wie die «Luzerner Zeitung» am Donnerstag berichtete.

So wird eine 3,5-Zimmer-Wohnung künftig zwischen 2040 und 3390 Franken brutto kosten. «Es wird auch ein völlig anderes Gebäude sein», sagt Nicolas von Schumacher zur «LZ». Der Familie Schumacher gehört das 1968 erbaute Haus. 

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23 Millionen investiert

Dass die Mieten in diesem Ausmass steigen, sei vor allem auf Massnahmen bei der Erdbebensicherheit dem Lärmschutz und der Bodenheizung zurück zu führen, so von Schumacher. Hinzu komme der heute verlangte Standard (zentralplus berichtete). Die Mieten würde sich laut Schumacher jedoch im selben Bereich bewegen, die auch in vergleichbaren Wohnhäusern in der Region gelten. Von 91 Wohnungen seinen bis jetzt 26 reserviert worden. 

Von Luxus könne man indes nicht sprechen. «Eine Totalsanierung kostet sehr viel Geld und entsprechend sind wir gezwungen, den Standard auf den durchschnittlichen Level einer Neubauwohnung anzuheben», so von Schumacher. Insgesamt kostet die Totalsanierung rund 23 Millionen Franken. Weil das Haus unter Denkmalschutz steht, konnte es nicht abgerissen werden, auch wenn ein Neubau wohl billiger gekommen wäre.

Speziell: Mieter, die ein Velo besitzen, müssen für ihren Parkplatz künftig Miete bezahlen. Im Erdgeschoss gibt es Abstellplätze für 25 Franken im Monat. «Veloabstellplätze haben bei uns schon immer gekostet, nur waren sie bisher etwas günstiger», sagt von Schumacher.

Lösung für Beiz scheint gefunden

Ein Nachfolgelösung hat Schumacher auch für den Weiterbetrieb des ehemaligen Resataurant «Centro» im Parterre gefunden. Zurzeit werde das Konzept erarbeitet. Der Weiterbetreib der beliebten und weitherum bekannten Quartiertbeiz war lange nicht geregelt, nach dem sich die frühere Betreiberin «Remimag» mit von Schumacher nicht auf einen Mietzins für das Lokal einigen konnte (zentralplus berichtete).

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