26.11.2020, 05:49 Uhr Mexiko: 80’000 Menschen verschwunden

1 min Lesezeit 26.11.2020, 05:49 Uhr

In Mexiko gelten 14 Jahre nach Beginn des sogenannten Drogenkrieges inzwischen fast 80’000 Menschen als verschwunden. Die Zahl liegt laut Regierung bei rund 79’500. Bei der letzten Mitteilung im Juli waren es noch 73’200. Bis auf rund 1500 Menschen verschwanden alle seit 2006, als Ex-Präsident Calderón den Drogenbanden den Krieg erklärte. Mehr als 350’000 Menschen wurden seitdem getötet, derzeit gibt es knapp 100 Morde am Tag. Nicht mitgezählt sind dabei die Verschwundenen. Oft wird ein Zusammenhang mit dem organisierten Verbrechen vermutet, oft auch eine Beteiligung der Polizei. Viele Verbrechen werden nie aufgeklärt. (swisstxt)

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